Montag, 18. Mai 2009

Liebe Studierende
Dies ist meine letzte Mitteilung an dieser Stelle: Bitte löschen Sie den Blog wenn immer möglich erst Ende Mai. 
Ich verabschiede mich und wünsche Ihnen eine gute Prüfungsvorbereitung, erfolgreiche Prüfungen und alles Gute für Ihre berufliche und private Zukunft.
Herzliche Grüsse, Barbara Stehle (mikesch)

Montag, 11. Mai 2009

Reflexion Flohmarkt PHSG

Die Auswahl der Gegenstände war schwieriger als ich dachte. Zunächst musste ich überhaupt etwas finden, was ich hätte weggeben können. Dazu kam, dass es Bedeutung haben musste. Für mich war das ein Gegensatz, weil ich Dinge, die noch Bedeutung haben, grundsätzlich nicht weggebe. Also entschied ich mich schweren Herzens dazu, meine Tasche, die aus China kommt und eine Haarspange aus Russland, in die PH mitzunehmen. Obwohl ich diese Dinge nie in Gebrauch hatte, bedeuteten sie mir ziemlich viel, weil andere Menschen mir damit eine Freude machen wollten und ich allgemein gerne Dinge aus anderen Ländern bekomme. Ich wählte diese Gegenstände also nach einer Bedeutung/Nutzen Rechnung aus. Bedeutung hatten die beiden Dinge zwar, aber ich habe sie noch nie wirklich genutzt. Deshalb dachte ich, dass andere Menschen vielleicht mehr Freude und Nutzen an den Gegenständen haben werden.
Ich fand es allerdings sehr komisch, einfach so Dinge von anderen mitzunehmen. Ich fühlte mich wie auf einem Flohmarkt. Teilweise hatte ich auch das Gefühl, dass viele Gegenstände für die einen oder anderen nur Ramsch waren, das sie nicht mehr zu Hause brauchten. Natürlich gab es auch andere…
Alle meine Gegenstände sind weggegangen. Ich habe aber mehr mitgenommen, als ich gebracht habe. Ich bin allgemein so ein Typ, der schnell mal Sachen einpackt ohne genau zu überlegen, ob ich es brauche. Doch ich gebe Sachen weniger gerne heraus.
Insgesamt muss ich sagen, dass eine solche Idee gar nicht schlecht ist. Ich fand es noch sehr interessant zu sehen, wer was mitbringt.

Mittwoch, 6. Mai 2009

sonnenklare Zeit für Veränderungen

Ich habe mich schon oft gefragt, warum wohl das starke Umweltbewusstsein der 70er und 80er Jahren so schnell wieder schwand. Ich erklärte mir dieses Phänomen immer mit dem Erstarken des Individualisums und Egoismus der Menschen und den Mitteln welche dazu führten. Ich macht mir jedoch nur wenige Gedanken, was wohl diese Mittel oder die Veranlassung zu diesem Vorgang waren. Capra scheint nun eine möglche Erklärung dafür zu geben. Es sei das Aufkommen des Internets in den 90er Jahren, welches eine IT-Revolution veranlasste. Die Begeisterung für alles Techologische und Elektronische führten zu einem neuen Materialismus. Es leuchtet ein, dass die Vielfalt an technologischen Mitteln und dessen die daraus resultierende Erleichterung des Lebens zu einem erhöhten Konsum verlockten. Dies alles steigerte stellte ökonomische Interessen in den Hintergrund und steigerte das Konsumverhalten, welches wiederum die Wirtschaft (einseitig) ankurbelte. Zahlreiche Menschen, u.a. Capra, sagten einen Zusammenbruch "dieses Wirtschaftssystem, dieser Ökonomie ohne Ethik, ohne soziale und ökologische Dimensionen, in dem nur die Geldvermehrung zählt", voraus.

Hier scheint er nun zu sein, dieser Zusammebruch. Aber welche Schlüsse ziehen wir nun daraus. Lehrt er uns nachhaltiger zu denken? Die Verlockung des schnellen Erfolgs und Geldes bleibt doch nach wie vor hoch. Capra setzt aber auf den Verstand des Menschen. Wir Menschen sollen anhand von ökologischem Denke erkennen, dass wahrer Wohlstand nicht auf einem Bankkonto oder Aktien beruht, sondern auf guter Luft oder gutem Trinkwasser und hoher Lebensqualität. Dazu gehört mehr Zeit, mehr Raum und mehr Zeit für menschliche Beziehungen. Dem stimme ich aus vollem Herzen zu. Und obwohl das mittlerweile die Mehrheit auch tun würde, glaube ich dass da immer noch ein kleines "aber" mitschwingt: Geld gehört zum Wohlstand dazu, und zwar jetzt und nicht erst in 10 oder 20 Jahren...

Trotzdem stimme ich mit Capra überein. Es tut sich etwas mit dem nachhaltigen Denken. Sonnenklar! Die Zeit der Veränderung ist wieder angebrochen. Yes, we can. Bleibt nur zu hoffen, dass dieses Denken nicht wieder von einem neuen Materialismus verdrängt wird.

Susanne Bühler

Sonntag, 3. Mai 2009

Frösche

Die Froschaktion für unser Nachhaltigkeitsprojekt war wirklich ein eindrückliches Erlebnis. Ich kann mich nur noch schwach daran erinnern, dass ich vor Jahren einmal mit meinen Eltern an einem ähnlichen Projekt teilgenommen habe. So war ich sehr gespannt darauf, wie es dieses Mal sein wird.

Insgesamt 312 Amphibien (sowie eine tote Maus =) waren es, die wir aus den Eimern holten und über die Strasse trugen. Das sind doch einige Tiere. Die zuständigen Personen meinten jedoch, dass die Rückwanderung bis jetzt zäh verläuft, da lediglich 2198 Erdkröten sowie 1552 Grasfrösche auf der Rückwanderung erfasst wurden.

Mir war gar nicht bewusst, wie viele Amphibien es bei diesem Weiher tatsächlich gibt und wie die Situation konkret aussieht. Ich war schon unzählige Male an diesem Ort, da er in der Nähe meines Wohnortes liegt und als Spaziergang oder Joggingstrecke sehr geeignet ist. Ich weiss, dass es jeden Sommer unzählige kleine Frösche gibt, die das Wasser verlassen um sich ausserhalb des Weihers einen Lebensraum zu suchen. Die Strasse ist dann jeweils voll mit, zu jenem Zeitpunkt noch winzigen, Fröschchen.

Ich wusste nicht, dass dieser Weiher, zu dem ich immer wieder gerne zurückkehre, ein Amphibienlaichplatz von nationaler Bedeutung ist. Jetzt sehe ich dieses Gebiet mit etwas anderen Augen.

Freitag, 1. Mai 2009

Liebe Studierende
Ihre Berichte und die Fotodokumentation sind toll!
Herzlich, frosch, äh mikesch (Barbara Stehle)

Donnerstag, 30. April 2009

Vielleicht verwandelt sich ja ein Frosch in einen Märchenprinz?!

Als es darum ging, eine Idee zu finden, wie wir etwas für die nachhaltige Entwicklung tun könnten, viel uns das zu beginn ziemlich schwer...! Wir diskutierten lange herum und kamen schliesslich auf die super Idee, dass wir Frösche über die Strasse tragen wollten. In einem Naturschutz von Untereggen gab es diese Möglichkeit und so machen wir uns an diesem Morgen auf nach Untereggen.

Zu beginn hatte ich schon ein wenig ein "mulmiges" Gefühl, da Frösche und Kröten nicht gerade zu meinen Lieblingstieren zählen. Doch mit der Zeit legte sich dieses Gefühl da es so viele Frösche und Kröten gab, die wir über die Strasse tragen konnten.
Durch die zuständige Person konnten wir zusätzliche Informationen über Frösche und Kröten erhalten, die mir sehr nützlich für die Zukunft sind.

Was hat nun Frösche einsammeln mit Nachhaltiger Zukunft zu tun? Auf der einen Strassenseite gibt es einen Weiher. In diesem Jahr laichen mehrere 1000 Frösche im Jahr. Frösche und Kröten befinden sich jedoch immer auf Wanderschaft und müssen somit nach dem Laichen wieder die Strasse überqueren. Obwohl auf dieser Landstrasse nicht viel Autos durchfahren, lagen jeden Morgen bis zu 40 Frösche überfahren auf der Strasse. Somit kam die Idee auf, am Rande der Strasse ein Band zu spannen, damit die Frösche nicht mehr über die Strasse gehen können. Bei den Banden hat es in den Boden eingebaute Eimer, wo die Frösche und Kröten dann hineinfallen. Jeden Morgen kommen freiwillige Helfer/innen und tragen die Frösche und Kröten über die Strasse. Somit überleben jedes Jahr viele Frösche und müssen nicht durch einen tragischen Tod sterben. Frösche und Kröten sind für den Weiher lebenswichtig. Sie schaffen einen Ausgleich und schauen, dass die biologischen Ressourcen im Gleichgewicht bleiben. Wenn es also keine Frösche und Kröten mehr geben würde, wäre das Gleichgewicht nicht mehr vorhanden. Somit denke ich, haben wir für uns eine kleine Tat getan, was jedoch grosse Auswirkungen auf das Ökosystem hat.

Petra Mauchle LG06d/C

Mittwoch, 29. April 2009