Montag, 18. Mai 2009

Liebe Studierende
Dies ist meine letzte Mitteilung an dieser Stelle: Bitte löschen Sie den Blog wenn immer möglich erst Ende Mai. 
Ich verabschiede mich und wünsche Ihnen eine gute Prüfungsvorbereitung, erfolgreiche Prüfungen und alles Gute für Ihre berufliche und private Zukunft.
Herzliche Grüsse, Barbara Stehle (mikesch)

Montag, 11. Mai 2009

Reflexion Flohmarkt PHSG

Die Auswahl der Gegenstände war schwieriger als ich dachte. Zunächst musste ich überhaupt etwas finden, was ich hätte weggeben können. Dazu kam, dass es Bedeutung haben musste. Für mich war das ein Gegensatz, weil ich Dinge, die noch Bedeutung haben, grundsätzlich nicht weggebe. Also entschied ich mich schweren Herzens dazu, meine Tasche, die aus China kommt und eine Haarspange aus Russland, in die PH mitzunehmen. Obwohl ich diese Dinge nie in Gebrauch hatte, bedeuteten sie mir ziemlich viel, weil andere Menschen mir damit eine Freude machen wollten und ich allgemein gerne Dinge aus anderen Ländern bekomme. Ich wählte diese Gegenstände also nach einer Bedeutung/Nutzen Rechnung aus. Bedeutung hatten die beiden Dinge zwar, aber ich habe sie noch nie wirklich genutzt. Deshalb dachte ich, dass andere Menschen vielleicht mehr Freude und Nutzen an den Gegenständen haben werden.
Ich fand es allerdings sehr komisch, einfach so Dinge von anderen mitzunehmen. Ich fühlte mich wie auf einem Flohmarkt. Teilweise hatte ich auch das Gefühl, dass viele Gegenstände für die einen oder anderen nur Ramsch waren, das sie nicht mehr zu Hause brauchten. Natürlich gab es auch andere…
Alle meine Gegenstände sind weggegangen. Ich habe aber mehr mitgenommen, als ich gebracht habe. Ich bin allgemein so ein Typ, der schnell mal Sachen einpackt ohne genau zu überlegen, ob ich es brauche. Doch ich gebe Sachen weniger gerne heraus.
Insgesamt muss ich sagen, dass eine solche Idee gar nicht schlecht ist. Ich fand es noch sehr interessant zu sehen, wer was mitbringt.

Mittwoch, 6. Mai 2009

sonnenklare Zeit für Veränderungen

Ich habe mich schon oft gefragt, warum wohl das starke Umweltbewusstsein der 70er und 80er Jahren so schnell wieder schwand. Ich erklärte mir dieses Phänomen immer mit dem Erstarken des Individualisums und Egoismus der Menschen und den Mitteln welche dazu führten. Ich macht mir jedoch nur wenige Gedanken, was wohl diese Mittel oder die Veranlassung zu diesem Vorgang waren. Capra scheint nun eine möglche Erklärung dafür zu geben. Es sei das Aufkommen des Internets in den 90er Jahren, welches eine IT-Revolution veranlasste. Die Begeisterung für alles Techologische und Elektronische führten zu einem neuen Materialismus. Es leuchtet ein, dass die Vielfalt an technologischen Mitteln und dessen die daraus resultierende Erleichterung des Lebens zu einem erhöhten Konsum verlockten. Dies alles steigerte stellte ökonomische Interessen in den Hintergrund und steigerte das Konsumverhalten, welches wiederum die Wirtschaft (einseitig) ankurbelte. Zahlreiche Menschen, u.a. Capra, sagten einen Zusammenbruch "dieses Wirtschaftssystem, dieser Ökonomie ohne Ethik, ohne soziale und ökologische Dimensionen, in dem nur die Geldvermehrung zählt", voraus.

Hier scheint er nun zu sein, dieser Zusammebruch. Aber welche Schlüsse ziehen wir nun daraus. Lehrt er uns nachhaltiger zu denken? Die Verlockung des schnellen Erfolgs und Geldes bleibt doch nach wie vor hoch. Capra setzt aber auf den Verstand des Menschen. Wir Menschen sollen anhand von ökologischem Denke erkennen, dass wahrer Wohlstand nicht auf einem Bankkonto oder Aktien beruht, sondern auf guter Luft oder gutem Trinkwasser und hoher Lebensqualität. Dazu gehört mehr Zeit, mehr Raum und mehr Zeit für menschliche Beziehungen. Dem stimme ich aus vollem Herzen zu. Und obwohl das mittlerweile die Mehrheit auch tun würde, glaube ich dass da immer noch ein kleines "aber" mitschwingt: Geld gehört zum Wohlstand dazu, und zwar jetzt und nicht erst in 10 oder 20 Jahren...

Trotzdem stimme ich mit Capra überein. Es tut sich etwas mit dem nachhaltigen Denken. Sonnenklar! Die Zeit der Veränderung ist wieder angebrochen. Yes, we can. Bleibt nur zu hoffen, dass dieses Denken nicht wieder von einem neuen Materialismus verdrängt wird.

Susanne Bühler

Sonntag, 3. Mai 2009

Frösche

Die Froschaktion für unser Nachhaltigkeitsprojekt war wirklich ein eindrückliches Erlebnis. Ich kann mich nur noch schwach daran erinnern, dass ich vor Jahren einmal mit meinen Eltern an einem ähnlichen Projekt teilgenommen habe. So war ich sehr gespannt darauf, wie es dieses Mal sein wird.

Insgesamt 312 Amphibien (sowie eine tote Maus =) waren es, die wir aus den Eimern holten und über die Strasse trugen. Das sind doch einige Tiere. Die zuständigen Personen meinten jedoch, dass die Rückwanderung bis jetzt zäh verläuft, da lediglich 2198 Erdkröten sowie 1552 Grasfrösche auf der Rückwanderung erfasst wurden.

Mir war gar nicht bewusst, wie viele Amphibien es bei diesem Weiher tatsächlich gibt und wie die Situation konkret aussieht. Ich war schon unzählige Male an diesem Ort, da er in der Nähe meines Wohnortes liegt und als Spaziergang oder Joggingstrecke sehr geeignet ist. Ich weiss, dass es jeden Sommer unzählige kleine Frösche gibt, die das Wasser verlassen um sich ausserhalb des Weihers einen Lebensraum zu suchen. Die Strasse ist dann jeweils voll mit, zu jenem Zeitpunkt noch winzigen, Fröschchen.

Ich wusste nicht, dass dieser Weiher, zu dem ich immer wieder gerne zurückkehre, ein Amphibienlaichplatz von nationaler Bedeutung ist. Jetzt sehe ich dieses Gebiet mit etwas anderen Augen.

Freitag, 1. Mai 2009

Liebe Studierende
Ihre Berichte und die Fotodokumentation sind toll!
Herzlich, frosch, äh mikesch (Barbara Stehle)

Donnerstag, 30. April 2009

Vielleicht verwandelt sich ja ein Frosch in einen Märchenprinz?!

Als es darum ging, eine Idee zu finden, wie wir etwas für die nachhaltige Entwicklung tun könnten, viel uns das zu beginn ziemlich schwer...! Wir diskutierten lange herum und kamen schliesslich auf die super Idee, dass wir Frösche über die Strasse tragen wollten. In einem Naturschutz von Untereggen gab es diese Möglichkeit und so machen wir uns an diesem Morgen auf nach Untereggen.

Zu beginn hatte ich schon ein wenig ein "mulmiges" Gefühl, da Frösche und Kröten nicht gerade zu meinen Lieblingstieren zählen. Doch mit der Zeit legte sich dieses Gefühl da es so viele Frösche und Kröten gab, die wir über die Strasse tragen konnten.
Durch die zuständige Person konnten wir zusätzliche Informationen über Frösche und Kröten erhalten, die mir sehr nützlich für die Zukunft sind.

Was hat nun Frösche einsammeln mit Nachhaltiger Zukunft zu tun? Auf der einen Strassenseite gibt es einen Weiher. In diesem Jahr laichen mehrere 1000 Frösche im Jahr. Frösche und Kröten befinden sich jedoch immer auf Wanderschaft und müssen somit nach dem Laichen wieder die Strasse überqueren. Obwohl auf dieser Landstrasse nicht viel Autos durchfahren, lagen jeden Morgen bis zu 40 Frösche überfahren auf der Strasse. Somit kam die Idee auf, am Rande der Strasse ein Band zu spannen, damit die Frösche nicht mehr über die Strasse gehen können. Bei den Banden hat es in den Boden eingebaute Eimer, wo die Frösche und Kröten dann hineinfallen. Jeden Morgen kommen freiwillige Helfer/innen und tragen die Frösche und Kröten über die Strasse. Somit überleben jedes Jahr viele Frösche und müssen nicht durch einen tragischen Tod sterben. Frösche und Kröten sind für den Weiher lebenswichtig. Sie schaffen einen Ausgleich und schauen, dass die biologischen Ressourcen im Gleichgewicht bleiben. Wenn es also keine Frösche und Kröten mehr geben würde, wäre das Gleichgewicht nicht mehr vorhanden. Somit denke ich, haben wir für uns eine kleine Tat getan, was jedoch grosse Auswirkungen auf das Ökosystem hat.

Petra Mauchle LG06d/C

Mittwoch, 29. April 2009

Fotodokumentation





Dokumentation in Bildern




Quak, quak!!!

Frosch, Frosch, Frosch, Kröte, Frosch, Kröte, Kröte... So ertönte es diesen Morgen aus unseren Mündern, als wir gemeinsam unser Projekt zur Nachhaltigkeit realisierten.
Wir sammelten in einem Naturschutzgebiet von Untereggen Amphiebien ein. Amphiebien wandern jeweils mehrere hundert Meter oder Kilometer zu ihren Laichplätzen, oft müssen sie dabei gefährliche Strassen überqueren. Zum Gebiet gehört ein grösserer Weiher, der als Amphiebienlaichplatz von nationaler Bedeutung gilt. Da es auch in der Nähe des Weihers viel befahrene Strassen gibt, werden die Wanderwege der Frösche systematisch abgeriegelt und die Tiere aufgefangen. Danach von Hand eingesammelt, gezählt und schlussendlich über die Strasse getragen, wo sie wieder frei gelassen werden. Dieser Arbeit widmeten wir uns diesen Morgen.

Nebst den Erfahrungen dieses spannenden Erlebnis, konnten wir auch viele interessante Informationen aus erster Hand mitnehmen. Die zuständigen Personen, die uns anleiteten, beschäftigen sich schon seit Jahren (an dieser Stelle seit 30 Jahren!) leidenschaftlich mit Amphibien und haben ein dementsprechend grosses Wissen, von dem sie uns sehr gerne erzählten.

Das Projekt steht unter dem Wort Nachhaltigkeit. In welchem Zusammenhang sehe ich unseren Beitrag, unsere Arbeit zur Nachhaltigkeit? Um den Weiher führt eine Schotterstrasse zu zwei Bauernhöfen. Diese ist, ausser für Anwohnerinnen und Anwohner, während der Froschwanderschaft, vor allem nach dem Eindunkeln, gesperrt. Dennoch liegen an einem Morgen bis zu 40 überfahrene Kröten auf diesem Weg. Dafür genügen zwei Autos, die diese Strasse befahren. Dies ist ein klitzekleines Beispiel dafür, wie der Mensch der Natur Schaden zufügt. Es gibt tausende weitere Beispiele... Wir haben heute vielleicht knapp 300 Frösche und Kröten sicher über die Strasse transportiert. Eine klitzekleine Tat, aber ich bin überzeugt, dass viele kleine Taten, einen Beitrag zur Nachhaltigkeit ergeben!
Hier besteht die kleine Tat darin, die Population der Frösche und somit die Biodiversität zu schützen.

Fadrina Denoth, LG06d

Samstag, 18. April 2009

Nachtrag

Ich habe Ihre Weblogprotokolle überprüft - sie sind alle in Ordnung.
Herzliche Grüsse, Barbara Stehle

Feedback

Liebe Studierende, die grosse Vielfalt von Erfahrungen, die durch einen einfachen Auftrag zustande gekommen sind, beeindrucken mich. Insbesondere wird aus Ihren Beiträgen deutlich, wie wichtig solche Erfahrungen sind, um die Natur überhaupt wahrzunehmen. Dies gilt nicht nur für die Natur, sondern für alles, was einen umgibt. Achtsamkeit umfasst alles, es ist eine Art Lebenskunst. Dass das Leben dann plötzlich viel intensiver wird, obwohl sich äusserlich nichts Spektakuläres ereignet, haben wohl alle von Ihnen erlebt, sei es, dass Sie beim genauen Hinhören ganz viele Geräusche im Wald gehört haben, sei es der Geruch, die Veränderung eines Biotops im Lauf der Jahre... Mit allen Sinnen wahrnehmen, das hat viel mit Achtsamkeit zu tun und mit einer Intensität des Lebens. Ich weiss, dass häufig die Zeit knapp ist, der Stress gross, aber braucht Achtsamkeit wirklich mehr Zeit? Sehr deutlich ist geworden, dass die Verbundenheit mit der Natur die Grundlage ist für nachhaltiges Handeln. Diese bringen Kinder nicht selbstverständlich von zu Hause mit, oder immer weniger. Darum ist sehr wichtig, Kindern genau diese Erfahrungen zu ermöglichen, die Sie durch diesen Auftrag gemacht haben. Schön, wenn dies eine nachhaltige Erfahrung bleibt!
Herzliche Grüsse, Barbara Stehle alias mikesch

Donnerstag, 19. März 2009

Stressfrei

Ich habe den ganzen Tag an der Bachelorarbeit gearbeitet und das Bedürfnis nach frischer Luft ist stetig gestiegen. In meine Turnschuhe geschlüpft und die Jacke gepackt bin ich nun unterwegs in den nahe gelegenen Wald. Frischer Abendwind streicht um mein Gesicht und durchkämmt meine Haare. Vereinzelt höre ich Vogelstimmen und in der Ferne höre ich die Steinach rauschen. Ich atme tief durch. Es riecht nach Frühling. Ich fühle mich gut. Schon sehe ich den Wald, der sich langsam wieder zu einem dichten Grün entwickelt. Ich bin zufrieden mit meiner heutigen Arbeit und geniesse nun die Ruhe, die sich immer mehr von der Umgebung auf mich überträgt. Diese Stille beruhigt und gibt Geborgenheit. Ich habe Zeit nachzudenken und gleichzeitig auch von den täglichen Problemen Abstand zu nehmen. Die Natur hat ihre eigenen Regeln und alltäglichen Zwänge und Vorschriften verlieren ihren Wert. Ich fühle mich frei von Einschränkungen und Zurechtweisungen. Das Gefühl nur ein kleiner Teil des Ganzen zu sein, lässt mir meine Sorgen aus dem Alltag kleiner erscheinen und manchmal sogar vergessen.
Die Natur kann Kraft oder einfach nur Freude schenken und Staunen verursachen. Bei mir hat vor allem das Staunen Einfluss auf mein Verhalten bezüglich nachhaltiger Zukunft. Ich möchte nicht, dass diese Wunder der Natur, kaputt gehen oder verschwinden.
In unserer Zeit, in der Schnelligkeit und Stress immer mehr forciert wird, sind Orte der Ruhe sehr wichtig. Der Lebensstandard in Städten steigt, sobald es Grünbereiche (Natur) in der Nähe gibt, welche leicht zu erreichen sind. Das zeigt, wie wichtig uns die Natur ist. Und dazu will ich / sollen wir Sorge tragen.

Susanne Bühler 06Cd

Musik in meinen Ohren

Für diesen Auftrag, ging ich eine Stunde im Wald spazieren. Es isch schon erstaunlich, wie viel man hört, wenn man genau hinhört! Vor allem die vielen verschiedenen Vögel, sind eine wahre Freude für mein Gehör! Aber auch das Rascheln der Blätter, verursacht durch den Wind, lässt mein Herz höher schlagen! Von weit her, hörte ich sogar noch das Plätschern eines Baches.
Ich finde es immer wieder erstaunlich, was die Natur zu stande bringt. Die schönsten Farben, Formen und Geräusche dieser Welt findet man nach wie vor in der Natur selber. Es ist deshalb umso wichtiger, dass wir uns um sie kümmern, so dass sie nie verstummen wird.
Was ich auch noch gerne mache, ist auf eine Wiese liegen und in den Himmel starren. Ziehen Wolken daran vorbei, sind der eigenen Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Noemi Frick LG06C

Mittwoch, 18. März 2009

Mittwoch, 18. März

Spaziergang zum Biotop

Letzten Sonntag fragte mich mein Vater, ob ich nicht Lust hätte, mit ihm wieder mal ins Biotop Espel zu gehen. Ich war schon sehr lange nicht mehr dort und darum dachte ich mir, "warum nicht"! Gleichzeitig konnte ich diesen Spaziergang gut für meine Blogarbeit gebrauchen:-).

Das letzte Mal, als ich dort war, war vor ungefähr 3 Jahren. Darum war ich umso mehr gespannt, was mich dort erwartete. Und tatsächlich sah das Biotop ganz anders aus, als ich es in Erinnerung hatte. Da das Biotop an einem schattigen Ort liegt, gab es noch ganz viel Schnee. Das Wasser war beinahe bis zum Grund gefroren. Ich war sehr überrascht, so viel Schnee und Eis dort anzutreffen. Bei uns im Dorf kann man beinahe kein Schnee mehr sehen, weil es schon zu warm ist. An diesem Ort kam man sich wie in einem Märchen vor.
Um mit mehreren Sinnen wahrnehmen zu können, habe ich die Augen geschlossen. Ich habe den Geruch des Biotops in mich aufgesaugt und es hat ganz speziell gerochen. Noch nicht nach Frühling, sondern wirklich noch nach Winter. Ich konnte auch noch keine grossen Geräusche ausmachen. Die Vögel sind noch nicht beim Biotop angekommen.

Als ich so da stand mit geschlossenen Augen, fühlte ich mich sehr wohl, befreit und unheimlich glücklich. Diese frische Luft hat mir unheimlich gut getan. Ich habe mir dann so überlegt, was wäre, wenn ich in einer riesen Stadt leben würde und es diese frische Luft nicht mehr geben würde? Ich könnte es mir nicht vorstellen...! Es ist mir unheimlich wichtig, diesen unberührten Platz so zu erhalten, wie er ist. Ich muss gestehen, dass ich nicht sehr oft an der frischen Luft bin. Bleibe gerne zu Hause... doch dieser Spaziergang hat mir wieder mal gezeigt, wie gut es meiner Seele tut, an die frische Luft zu gehen und in Stille die Natur geniessen zu können.

Petra Mauchle LG06d/C

Montag, 16. März 2009

Auftanken in der Natur

Woher soll ich mir – wo doch die Zeit sowieso mehr rennt als geht - jetzt auch noch die Zeit nehmen, um mich eine Stunde alleine in die Natur zu setzen? – Ich bin wahrscheinlich nicht die einzige, der beim Durchlesen dieses Wochenauftrages solche, oder zumindest ähnliche Gedanken durch den Kopf schwirrten.

Da mir heute jedoch ein freier Nachmittag gegönnt war und zudem die Sonne so herrlich schien, habe ich mir bereits heute die Zeit für einen ausgiebigen Spaziergang genommen. Der Weg führte mich den Hügel hinauf bis zum Waldrand, wo ich auf einer Bank für ein paar Minuten die Aussicht auf den See genoss. Bei diesem Anblick und beim bewussten Wahrnehmen der Umgebungsgeräusche fühlte ich mich irgendwie ein Stück freier als üblich. So ganz alleine zu sein, von niemandem beobachtet zu werden und stattdessen auf die Wohnhäuser hinunterzublicken war irgendwie ein tolles Gefühl. Ich fühlte mich sofort viel stärker mit der Natur verbunden. Die Menschen da unten erschienen plötzlich so klein. Das einzige, was mich gerade störte, waren die Fahrzeuge, die auf der Autobahn nicht weit entfernt von mir vorbeibrausten.
Eigentlich schon erstaunlich was das Zurücklegen von nur ein paar Hundert Metern auslösen kann. In solchen Momenten bin ich jeweils besonders dankbar dafür, dass es noch solche Orte zum Auftanken in der Natur gibt. Gleichzeitig wird mir aber bewusst, dass jeder einzelne Mensch etwas tun muss, um diese Natur so zu erhalten.

Nach der Rückkehr von meinem Spaziergang kann ich vor allem mit einem Ratschlag an meine Mitstudentinnen und Mitstudenten gelangen: nehmt euch die Zeit – trotz Bachelorarbeit-Stress und Ähnlichem – vielleicht lohnt es sich, und auch eure Batterien werden von der Natur wieder etwas geladen.

Ursina Landolt, LG06Cb

Sonntag, 15. März 2009

Ich wünsche mir...

Diese Woche machte ich einen Spaziergang an der Mündung des Alten Rheins in den Bodensee. Die Gegend ist mir sehr vertraut und mit vielen Erinnerungen verknüpft. Wenn ich dort bin, am Seeufer entlang gehe, meinen Blick über die Wasseroberfläche gleiten lasse und das vertraute Geräusch der an das Ufer schwappenden Wellen höre, dann kann ich meistens gar nicht anders, als „mit allen Sinnen“ dabei zu sein. Am Seeufer komme ich immer wieder zur Ruhe und kann wunderbar nachdenken oder mich einfach gehen lassen. Auch dieses Mal war es nicht anders. Es ist fast unmöglich zu beschreiben, was einem diese Augenblicke bringen. Ich glaube, man muss es einfach erfahren und spüren, damit man weiss, was dieses Gefühl auslöst.
Ich fühle mich auf jeden Fall sehr stark mit der Natur verbunden und mir wird jedes Mal bewusst, wie ich den Aufenthalt in der Natur in meinem Alltag brauche. Meine Bemühungen zu einem Handeln für eine nachhaltige Zukunft haben auf jeden Fall mit diesem Bewusstsein zu tun. Ich glaube aber nicht, dass die Menschen schon bereit sind etwas für die Natur zu tun, wenn sie ihnen am Herzen liegt. Ich glaube sie müssen auch sehen, dass es ihr schlecht geht und dass sie zerstört wird. Und am allerwichtigsten ist, dass sie verstehen, dass es auch ihnen schlechter gehen wird. Je mehr einem diese Abhängigkeit bewusst ist, umso mehr tut man etwas dafür…
Ich wünsche mir, dass viele Menschen ganz oft an einem See entlang spazieren!

Fadrina Denoth LG06Cd

Freitag, 13. März 2009

Achtsam sein

Freitag der 13. März

Ich habe mir wirklich viel Mühe gegeben, mit offenen Augen durch das Leben zu gehen. Es sind auch viele kleine Dinge aufgefallen. Ich lösche jetzt immer alle Lichter, wenn ich aus dem Zimmer gehe. Seit ich meiner Mutter von dem Fussabdruck erzählt habe, spricht sie mich immer wieder darauf an (da habe ich mir wohl selber ein Ei gelegt). Vor allem ist mir diese Woche das Wetter aufgefallen. Denn am Montag hat es kurze Zeit immer wieder geschneit, während dazwischen die Sonne wieder hervor kam. Einmal hat es sogar geschneit, während die Sonne schien. Auch dass die Vögel zu zwitschern beginnen ist mir aufgefallen. Diese Jahreszeit liebe ich genau deswegen am liebsten. Wenn es langsam wärmer wird, die Vögel zu zwischtern beginnen und der Schnee schmilz, riecht die Luft immer ganz speziell! Nach Frühlig halt. Da ich die halbe Woche krank war, habe ich dann vor allem auf meinen Körper geachter. Was für Zeichen gibt er mir, was braucht er, damit es mir schnell wieder besser geht? Das finde ich genau so wichtig, wie auf die Umwelt zu achten.

Noemi Frick LG 06C d
Mit offenen Augen durchs Leben

Achtsam wahrnehmen.... Unser Auftrag lautete, Achtsam wahrnehmen auf ein Post-it zu schreiben. Ich habe jedoch gemerkt, dass ich dieses Post-it gar nicht mehr benötige. Seit wir das Modul Nachhaltigkeit begonnen haben, laufe ich sowieso achtsamer durchs Leben. Mir fallen viele Dinge auf, die ich vorhin vielleicht wahrgenommen habe, jedoch nicht bewusst.
In dieser Woche sind mir viele kleine Dinge aufgefallen...vorallem zu Hause. Mein Bruder löscht das Licht sehr selten, wenn er ein Zimmer für eine Weile verlässt, meine Mutter benutzte beim Wasser kochen der Spaghetti keinen Deckel, meine Schwester hatte den Computer die ganze Zeit eingestellt, obwohl sie ihn nicht gebraucht hat. Solch kleine Sachen wären mir vorhin vielleicht nicht so aufgefallen. Ich habe sie darauf angesprochen und es hat tatsächlich etwas genützt. Mit offenen Augen durchs Leben gehen, ist gar nicht so schwierig, wie ich immer gedacht habe. Man muss einfach den Mut dazu haben.
Doch nicht nur bei den anderen ist mir vieles aufgefallen. Auch ich nehme Dinge anders wahr. Letzthin sass ich am Computer. Er steht direkt vor dem Fenster. Ich konnte das Wetter nicht sehen, da ich mit dem Rücken zum Fenster sass. Aber auf einmal wurde es dunkel und kaum war es dunkel, schien danach sofort die Sonne wieder. Dieses Wetter hat mich so irritiert, dass ich nicht mehr weiterarbeiten konnte und einfach das Wetterphänomen geniessen musste.
In der Woche viel mir auch noch auf, dass bereits die ersten Vögel am zwitschern sind. Ich hoffe der Frühling kommt bald:-)?!
Allgemein kann ich über diese Woche nur positives Berichten. Ich komme gut mit meiner Bachelorarbeit voran, konnte mit vielen Menschen lachen und fühlte mich einfach nur wohl.

Petra Mauchle LG06dC

Mittwoch, 11. März 2009

Touristenblick

Letztes Wochenende verbrachte ich zwei Tage in Colmar. Eine bezaubernde Stadt im Elsass mit vielen Riegelbauten und gutem Essen. Ich wanderte durch die Strassen und bestaunte die Häuser. Ich schaute mir alles ganz genau an und es schien mir, als wollten meine Augen alles bis ins kleinste Detail wahrnehmen und registrieren. „Schau mal hier und schau mal da…“ Dieses Verhalten legen einzig Touristen an den Tag. Da alles zum ersten Mal gesehen wird, erscheint einem die Umgebung neu, interessant und speziell. Wie ist es, wenn ich meine alltägliche Umgebung mit den Augen eines Touristen versuche zu beobachten? Dies ist etwa das Verhalten, welches der Postich-Zettel „Achtsam wahrnehmen, achtsam leben“ hervorruft. Die Umwelt wird bewusster und mit mehr Interesse und Neugier wahrgenommen. Möbel im eigenen Haus sehen plötzlich fremd und doch eigentlich ganz schön und nicht nur „normal“ aus. Das unterste Haus an der Strasse hat auf einmal weisse Spitzenvorhänge mit einem Elefantenmuster in den Fenstern hängen. Die Frau an der Bushaltelle, welche ich jeden Tag am Morgen begrüsse, hat ein kleines Muttermal am linken Nasenflügel und an der Hecke sind bereits die Knospen zu sehen. Die Welt erscheint einem auf einmal neu. Und wie schön doch auch die Heimatstadt St.Gallen ist! Ich habe in der letzten Woche meine Umgebung bewusster wahrgenommen. Allerdings brauchte es immer wieder einen Anstoss. Zu schnell gewöhnt man sich an seine Umwelt und Mitmenschen. Ich denke es würde uns aber gut tun, immer wieder mal mit einem Touristenblick durch den Alltag zu wandern.

Susanne Bühler 06Cd

Offene Augen...

Mich, meine Mitmenschen, meine Umwelt, das Leben ganz achtsam wahrnehmen… eine ganze Woche lang, quasi als Hausaufgabe? Das tönt für mich ziemlich anstrengend und relativ sinnlos. Ich gehe grundsätzlich nicht mit geschlossenen Augen durch die Welt…
So führe ich diese Woche keine Liste, sondern lasse jetzt meine Woche mental Revue-passieren und schreibe mal auf, an was für achtsame Momente ich mich gerade erinnern werde:
Ich habe mich riesig über die Abendsonne gefreut, die nun nach vier Monaten wieder ihr orange-rotes Licht durch das Fenster meines Zimmers schickt. Ich lag auf meinem Bett, die Sonne im Gesicht und habe mich sehr wohl gefühlt. Ich erinnere mich an den Wind, der diese Woche oft kräftig blies, der die Bäume zum Rauschen brachte, durch mein Haar wehte und hunderte von weissen Schaumkronen auf die Seeoberfläche zauberte. Dieser Anblick liess mich sogar einen ausgiebigen Spaziergang am Seeufer machen… Ich beobachtete Seevögel und hörte die vertrauten Geräusche des Hafens. Seit längerer Zeit prasselte wieder einmal der Regen zu dem Zeitpunkt auf das Dach, als ich am Abend im Bett lag. Ich liebe dieses Geräusch. Es beruhigt mich jedes Mal und lässt mich irgendwie Geborgenheit spüren. Ich erinnere ich an bestimmte Momente dieser Woche, die ich mit Menschen verbrachte, mit denen ich lachen konnte, bei denen ich mich richtig wohl fühlte. Ich erinnere mich weiter an Momente, in denen ich staunen konnte… Mir fällt auf, dass ich diese Woche sehr viele positive Sachen aufschreiben kann. Doch für mich bedeutet achtsam werden, achtsam leben, auch negatives wahr zu nehmen, keine Ignoranz zu zeigen, hinzuschauen und hinzuhören. Also ganz das Motto: Ich gehe grundsätzlich nicht mit geschlossenen Augen durch die Welt…
Fadrina Denoth. LG06Cd

Jeans,Rahm,Toilettenpapier &Co.

Liebe Studierende, wenn ich aus dem Fenster schaue, sieht es bei uns oben auf 1000m Höhe noch gar nicht nach Schneeglöggli aus... Gerne melde ich mich jetzt bei Ihnen. Mit Interesse habe ich Ihre vielfältigen und differenzierten Blog-Einträge gelesen. Es ist erstaunlich, welche Vielfalt an Beobachtungen und Erkenntnissen da zusammen kommt. Kompliment! So weiss ich fast gar nicht, wo ich einsetzen soll. Am ehesten beim Haussperling. Ich habe diesen Artikel ebenfalls gelesen und war berührt - galt der Spatz nicht als der Gewöhnlichste unter allen Singvögeln? Dass jetzt sogar er bedroht sein soll, ist im höchsten Mass alarmierend. Bei uns im Voralpengebiet beobachte ich, dass die Weideflächen immer intensiver genutzt werden - 4 bis 5 Grasschnitte wollen die Bauern pro Sommer einbringen. Dies hat einen Einfluss auf die Kleinstlebewesen, die eine wichtige Rolle spielen in der Nahrungsmittelkette auch für Vögel. Spannend fand ich die Blogs zum Thema 'energieeffizientes Mehrfamilienhaus' und 'Bauen mit Holz'. Dies, da ich selber in einem nach Minergiestandard zertifizierten Haus lebe, das mit einheimischen Holz gebaut wurde. Die Lebensqualität ist sehr hoch. Dass dies gewissermassen ein Luxus ist, den die meisten nicht haben, die in Mietwohnungen oder -häusern leben, ist mir sehr bewusst. Beim Bau unseres Hauses haben wir uns intensiv mit nachhaltiger, ökologischer Bauweise auseinandergesetzt. Seit unserem Hausbau vor 7 Jahren gibt es bereits wieder enorme Fortschritte, so dass es jetzt Minergie-P-Häuser gibt, die ohne zusätzliche Heizungsanlage auskommen, vorausgesetzt die Besonnung ist optimal. Wir heizen mit einer Pellets-Holzheizung und produzieren das warme Wasser über eine Sonnenkollektoranlage. Von einer Photovoltaik-oder Windstrom-Anlage träume ich noch. Auch mir geht es so, dass ich immer wieder Dinge entdecke, die zu optimieren sind. Manchmal gilt es einen Mittelweg zu wählen. Wichtig finde ich dabei die Bemerkung im Blog von Ursina Landolt, dass beim Eintausch eines Gerätes zu bedenken ist, dass auch die Produktion eines neuen Energie benötigt. Man spricht dabei von der sogenannten 'grauen' Energie. Diese wird oftmals nicht berücksichtig. Unvorstellbar, wie viel davon z.B. in den weitgereisten Jeans und dem Rahm 'Made in Switzerland' steckt! Würde man diese auch noch berücksichtigen, sähe der Footprint eines jeden, einer jeden noch ganz anders aus. Nachhaltig sind bei mir auch die Blogs zum Toilettenpapier und zum Papier überhaupt. Ich denke auch, dass sich diese Themen sehr gut für BNE eignen. Ich erinnere mich noch an die Zeit, als der Computer sich immer stärker ausbreitete. Ein Argument dafür war unter anderem ein ökologisches, nämlich: Es könnte massiv an Papier eingespart werden in den Büros. Dass dies nicht der Fall ist, im Gegenteil, ist mittlerweile bewiesen. So wurde z.B. im Jahr 2006 mit 252,7kg pro Person in Deutschland so viel Papier verbraucht wie nie zuvor. Ich bemühe mich, so wenig wie möglich auszudrucken. Ihre Einträge zum Thema 'Achtsamkeit' bringen mich auf die Idee, dass dies wohl eine Schlüsselkompetenz für einen neuen nachhaltigen Lebensstil sein müsste. Es stimmt mich traurig zu lesen, dass der Stress zu gross ist um wirklich bewusst zu handeln. Mir geht es ja oftmals nicht anders. Und es ist gar nicht so einfach, dem etwas entgegenzusetzen und sich nicht einfach treiben zu lassen. Vielleicht ist diese Übung ja der Anfang einer kleinen Veränderung  - das wünsche ich uns allen, nicht nur wegen der nachhaltigen Zukunft, sondern auch wegen der Lebensqualität. So wünsche ich Ihnen bis zum nächsten Mal viele achtsame, nachhaltige Augenblicke. Herzliche Grüsse, Barbara Stehle alias mikesch

ganze kleine, "belanglose" Details wahrnehmen

Immer noch klebt er an der Schranktüre – mein Post-it-Zettel – und diesmal erinnert er mich nicht nur daran, achtsam durch die Welt zu gehen sondern auch daran, meinen Blogeintrag zu schreiben.

Eigentlich schon recht spannend, dass ich doch plötzlich einiges mehr um mich herum wahrnehme, wenn ich einmal bewusst darauf achte. Da ist zum Beispiel der kleine Singvogel auf dem Apfelbaum meines Nachbarn, die Fliege, die anscheinend verzweifelt einen Weg aus dem Zimmer sucht oder das Mineralwasserglas auf dem Tisch, in dem fast unbemerkt lauter kleine „Kohlensäureblubberli“ aufsteigen. Besonders aufgefallen sind mir in letzter Zeit jedoch Umgebungsgeräusche, die ich meistens einfach so „überhöre“. Beispielsweise ist das Ticken der Uhr oder das Rauschen des Windes hörbar, wenn ich mal ganz bewusst auf die Umgebungsgeräusche achte. Eigentlich sind es ja alles kleine Dinge und es scheint fast belangslos, darüber zu sprechen. Trotzdem ist es beeindruckend, wie uns Menschen manchmal so vieles einfach entgeht.

Ein besonderes Augenmerk habe ich diese Woche auch auf Reaktionen und Äusserungen von anderen Menschen geachtet. Das bewusste Achten auf die Körpersprache oder den Tonfall beispielsweise kann bei einem Gespräch recht witzig sein.

Achtsam zu sein hat für mich diese Woche auch bedeutet, bewusst auf meine alltäglichen Handlungen zu schauen, wie z.B. auf das Essen oder die Sitzhaltung. Dabei habe ich auch gemerkt, dass viele Abläufe für mich so selbstverständlich sind, dass ich sie normalerweise gar nicht mehr bewusst steuere. So zum Beispiel das Zähneputzen: während die Zahnfrau in der Primarschule den Kindern genau zeigt, wie sie zu ihren Zähnen Sorge tragen können, überlegen wir Erwachsenen wohl gar nicht mehr viel dabei.

Ursina Landolt, LG06Cb

Gedanken am Seeufer

Für diesen Wochenauftrag bin ich an einem Nachmittag nach der PH runter zum See gelaufen. Tolles Wetter, Sonne pur. Das mag ich am Liebsten, wenn ich „draussen in der Natur bin. Ich spaziere direkt auf den See zu und beobachte, wie sich seine Farbe mit jedem Schritt mehr verändert. Zuerst schimmert die Oberfläche dunkel blau, dann wird sie heller und unklarer. Ich sitze nun am Seeufer und schaue mir das Spiel der Wellen an. Weiter hinten am Horizont steht die Wasseroberfläche still. Als würde sich der See nicht mehr bewegen.
Auf mich wirkt diese Regungslosigkeit mächtig. Sie drückt Beständigkeit und Kraft aus. Als wäre alles in Ordnung. Und ich fühle auf einmal, dass ich im Gegensatz zum See klein und harmlos wirken muss.

Die Natur ist stark und mächtig. Ich denke mir in solchen Momenten immer wieder, dass ich der Natur respektvoll begegnen sollte. Doch nicht immer gelingt es mir.
Wenn ich aber die Natur bewusst wahrnehme, dann kann ich gar nicht anders. Es kommt von mir selber aus. Und dann bin ich mir auch sicher, dass ich eigentlich Teil der Natur bin. Aber ob mich die Natur als Teil von ihr sieht?
Es gibt Phasen, in denen ich mich sehr mit der Natur verbunden fühle. Vor allem dann, wenn ich in direkten Kontakt mit ihr bin. So wie jetzt am See.

Natürlich hat mein Naturbezug viel mit meinem Handel für nachhaltige Zukunft zu tun. Ohne diesen, hätte ich gar keinen Grund mir Mühe für einen besseren Umgang mit der Natur zu geben. Dann wäre es mir wahrscheinlich egal, was mit ihr passiert.



Ulrike Kröger Lg06/C



8-Sam

Bewusst wahrnehmen und achtsam sein ist überhaupt nicht einfach. Ich bin meistens viel gestresst und habe das Gefühl, dass ich schon lange aufgehört habe, wirklich bewusst zu handeln. Natürlich funktioniert es hie und da, aber viel zu wenig. In dieser Woche habe ich versucht, bewusster zu essen; das, was ich esse, wirklich zu geniessen und nicht einfach in mich hinein zu stopfen als Nahrungsaufnahme. Leider ist es mir nicht immer gelungen. Teilweise ist es mir erst mitten im Essen in den Sinn gekommen, dass ich doch eigentlich bewusster wahrnehmen wollte…

Um achtsamer zu werden, muss viel verändert werden. An mir selber habe ich gemerkt, dass man für eine Verhaltenänderung länger als eine Woche braucht. Diese Eigenschaft muss trainiert werden und kann nicht innerhalb einer Woche ausprobiert werden. Dennoch finde ich es grundsätzlich eine gute Sache, wenn wir achtsamer leben lernen. Es geht dabei nicht nur um uns, sondern ja auch um unsere Mitmenschen. Wie nehmen wir einander wahr und wie nehmen wir unser Gegenüber wahr? Mit einer anderen Einstellung können wir unsere Sozialkompetenzen verbessern und vielleicht merken wir ja dann selber, was dieses achtsam leben in uns auslöst.
Gerade schaue ich auf den Bodensee und ich versuche ihn achtsam wahrzunehmen. Ich sehe viele Dinge. Die sich immer verändernde Farbe des Wassers, kleine Wellen, Schiffe, das benachbarte Ufer usw… Was ich selber erkannt habe, ist, dass Achtsamkeit Zeit braucht

Montag, 9. März 2009

Von der Kuh zu meinem Morgendrink

Milch
Wie kommt die Milch in meine Tasse?
Alles beginnt bei der Kuh. Natürlich kann die Kuh alleine meine Tasse nicht füllen. Dafür braucht es zuerst mal eine Person, die die Melkmaschine konstruiert. Anschliessned muss die Maschine auf den Bauernhof gebracht werden. Dann kommt der erste grosse Akteur zum Zug. Der Bauer melkt die Kuh und bringt die Milch in die Milchzentrale. Dort wird sie mit Hilfe von verschiedenen Personen verarbeitet. Anschliessen wird sie mit Hilfe eines Lastwagenfahrers zum Grosshändler gebracht. Dort braucht es jemanden, der die Milch aus dem Lastwagen nimmt, jemand, der sie in das Regal stellt und zum Schluss auch noch eine Person, die mir die Milch verkauft.
Wie man sieht, braucht es doch einige Menschen, damit ich am Morgen eine Tasse Milch trinken kann. Dies ist der Kreislauf unserer Wirtschaft. Zum einen braucht es sehr viel Energie, nur damit ich eine Tasse Milch trinken kann, aber zum anderen schafft es auch Arbeitsplätze. Klar könnten wir auf viele Produkte gut verzichten, aber dadurch würden auch viele Arbeitsplätze verloren gehen. Es ist mir auch klar, dass der Bauer kaum etwas für seine Milch bekommt und oft am Existenzminimum leben muss. aber es ist ihm auch nicht gedient, wenn ich auf meine Milch verzichte. Viel mehr sollte man den Konsumenten etwas mehr bezahlen lassen, damit auch der Bauer, der ja am Anfang dieser Kette steht, mehr bekommt.
Eigentlich finde ich es sinnvoll, dass immer sehr viele Menschen in einem Prozess involviert sind, denn wie schon erwähnt, entstehen dadurch wichtige Arbeitsplätze. Aber man sollte nicht vergessen, dass die Ersten dieser Ketten immer am wenigsten profitieren, verdienen. Deshalb sollte man darauf achten, dass auch diese Personen nicht vergessen werden und genug vom grossen Kuchen abbekommen.

Noemi Frick

Donnerstag, 5. März 2009

Mein heiss geliebter Rahm

Vor einigen Wochen habe ich im Schweizer Fernsehen einen Bericht über die Rahmherstellung der Firma Coop gesehen. Welchen Weg diese Rahmdose zurückgelegt hat werde ich nun in diesem kleinen Bericht erläutern. Glaubt mir, es wird euch umhauen.

Als erstes Beginnt man natürlich mit der Dose. Diese wird natürlich nicht in der Schweiz hergestellt. Man fährt also mit dem Rohmaterial (Blech) bis nach Holland, wo die Dosen in ihre richtige Form gebracht werden. Die ganze Verarbeitung samt Weg ist viel billiger als in der Schweiz. Doch damit nicht genug. Jede Dose hat natürlich eine Verschlusskappe. Als könnte man es Ahnen, dieser wird auch nicht in der Schweiz hergestellt. Man fahre nämlich von Holland direkt nach Italien, wo die Verschlusskappen produziert werden. Die Dosen, die in Holland gemacht wurden, werden nun mit der Verschlusskappe vereinigt. Doch was fehlt noch – natürlich, der Rahm. Als Land der Berge, des Käses, der Schokolade und der Milch könnte man meinen, die Milch würde in der Schweiz verarbeitet werden. Irrtum, da wir uns ja sowieso in Italien befinden, kann die Milch auch in Italien zu Rahm geschlagen werden. Aber es käme für uns natürlich nicht in Frage, eine andere Milch, als unsere Schweizer Milch zu verwenden. Also wird die ganze Milch von der Schweiz aus nach Italien gebracht, dort zu Rahm geschlagen, in die Dosen abgefüllt und wieder zurück in die Schweiz gefahren. Die Ironie des Ganzen, auf der Dose steht „Made in Switzerland“!

Ihr Leser und Leserinnen habt sicherlich gemerkt, dass ich sehr ironisch geschrieben habe. Ja schon ein wenig spöttisch. Als ich diesen Bericht gesehen habe, konnte ich es beinahe nicht glauben. Der einzige Grund, warum man solche Wege auf sich nimmt ist das liebe Geld. Trotz dieser grossen Distanzen ist die Herstellung immer noch günstiger, als wenn man es in der Schweiz produziert hätte. Solche Sachen sind einfach unglaublich. Man sieht an diesem Beispiel einmal mehr, wie Mächtig doch das Geld ist und dabei vergisst man offensichtlich unseren Planeten.

Petra Mauchle LG06d

Mittwoch, 4. März 2009

Heiliges Toilettenpapier

Geschätzte 348 Millionen Rollen Toilettenpapier verbrauchen wir Schweizer in einem Jahr. Von wo kommt dieses alltätlich verwendete und geschätzte Papier?
Als Erstes werden Kifern, Fichten, Birken oder Eukalyptusbäume gefällt. Etwa ein Drittel unseres Toilettepapiers entsteht aus Recycling, zwei Drittel entstehen zu einem grossen Teil aus der rücksichtslosen Rodung von Wäldern in Lateinamerika, Russland oder Asien. Das Holz wird in Fabriken transportiert, in denen die Zellstoffherstellung stattfindet. Die wenigen Milimeter langen Cellulosefasern werden freigelegt, mit Wasser versetzt und zerfassert. Anschliessend wird die Masse auf ein feines Sieb gegeben und in dauerhafter Bewegung getrocknet. Um das Papier schön weiss zu machen, wird das Tissue gebleicht (das Lignin entfernt). Das Tissue kann nun in zwei oder mehr Lagen verarbeitet werden. Es wird bedruckt und punktuell verklebt, damit die Lagen zusammenhalten. Die geschätzte Weichheit erlangt das Papier durch die spezielle Strukturierung der Oberfläche. Um die Käufer anzusprechen, kann das Papier zum Schluss noch mit Geruch oder aufgedruckten Mustern versetzt werden. Nun ist das Toilettenpapier breit für den Vertrieb und Kauf in Supermärkten und kleinen Verkaufsladen.

Ich finde es spannend und zugleich erschreckend, zu realisieren was für einen weiten und langen Weg mein Toilettenpapier breits hinter sich hat, bis es an meinem Toilettenpapierhalter landet. Unverhältnismässig erscheint mir auch die Tatsache, dass so viele Leute für das Wohlergehen meines Hintern arbeiten. Völlig überrissen beurteile ich den Fact, dass täglich eine Fläche Wald in der Grösse von 17 Fussballfeldern gerodet wird, um den Toilettenpapierverbrauch von uns Schweizern sicherzustellen. Verrückt, denn das Papier wird meist nur einmal gebraucht und landet anschliessend in der Kanalisation.
Anmerkung: Wer recyceltes Papier wegen seiner fehlenden Softheit nicht verträgt, kann zum Schutz unserer Bäume auch Papier mit dem FSC-Label verwenden.

Susanne Bühler

Mein Rooibos Tee


Als ich den Wochenimpuls lese, trinke ich gerade einen Rooibos Tee. Rooibos Tees sind lecker und haben keinen Koffein, dafür aber Vitamin C. Aha, das hatte ich noch nicht gewusst, aber umso besser, denke ich mir. Ich mache mich auf die Suche nach mehr Informationen über den Rooibos Tee. Habt ihr gewusst, dass dieser Tee ausschliesslich aus Südafrika kommt? Er wächst nur dort und ist in Südafrika das Nationalgetränk. Die Blätter der Rooibos Sträucher werden einmal im Jahr geerntet, dann zerkleinert, die Fermentierung setzt dann ein und sie bekommen dadurch ihre rote Farbe. Danach werden sie in der Sonne noch getrocknet.

Diese Teefarmen werden meistens von Kleinbauern betrieben, dann zu einem Zwischenhändler gebracht, der den Tee in die ganze Welt hinaus liefert. Wahrscheinlich werden für den Transport Schiffe, Flugzeuge, Lastwagen usw gebraucht, bis der Tee in unseren Handel kommt und etliche Zwischenhändler.
Fair Trade Organisationen versichern auf ihren Homepages, dass ihnen das Wohl der Kleinbauern am Herzen liege und dass sie unter fairen Arbeitsbedingungen arbeiten. (Lohn, Landverteilung, Arbeit…)

Bis mein Rooibos Tee in meinen Händen liegt, braucht es Zeit und Menschen:
Anbau, Ernte, Grosshändler, Transport, Grosshändler, Verteiler, Kleinhändler (Verkäufer), Kunden (ich).
Ich bin mir bewusst, dass von meinem gezahlten Verkaufspreis nicht viel für die Kleinbauern auf der langen Strecke übrig bleibt. Jeder möchte mitverdienen und dies muss ja auch in gewisser Weise so sein. Auf Fair-Trade Tee umzusteigen, lohnt sich aber auf jeden Fall, denn er sollte den Endverbrauchern garantieren, dass der Tee auf faire Weise produziert wurde.


Apropos Klimaerwärmung: Nach einem Bericht aus dem Tagblatt sind Rooibos Farmen von der durch die Klimaerwärmung vordringenden Wüste von der Existenz bedroht. Die Wüste wächst! Nun möchte man resistentere Sträucher entwickeln, die den Umweltbedingungen besser stand halten

Sonntag, 1. März 2009

Kleidungsstücke

Mein besonderes Augenmerk habe ich auf ein ganz alltägliches Konsumgut gerichtet: unsere Kleidungsstücke. Den meisten von uns ist wohl kaum bewusst, wer alles einen Beitrag dazu leistet, damit wir eine neue Hose oder einen Pullover kaufen können – und dies erst noch für sehr wenig Geld.

Da ich meine eigenen Überlegungen auch abstützen kann habe ich im Internet nach entsprechenden Berichten gesucht und dadurch erfahren, dass für eine Jeans anscheinend 50'000 bis 100'000 Kilometer zurückgelegt werden. Zuerst wird in Ländern wie Kasachstan oder Indien die Baumwolle geerntet – oft sogar von Hand. Anschliessend wird diese in der Türkei zu Garn gesponnen, bevor sie in Asien mit Indigofarbe eingefärbt wird. Nach einem Umweg über Polen, wo die Stoffe gewoben werden, werden in Frankreich Knöpfe und Bügelhinweise befestigt. In den Philippinen werden die Stoffe dann genäht, bevor der Weg schlussendlich in unsere Verkaufsregale führt. Das Wort „Weltreise“ erscheint mir da sehr zutreffend.

Dies alles braucht es also für die Herstellung einer Jeans. Nicht zu vergessen sind da natürlich auch die Transportunternehmen, welche die Waren von einem Ort an den anderen bringen. Ach ja – diese Aufzählung liesse sich natürlich noch beliebig ausweiten. Zum Beispiel wären für die Herstellung von oben genannten Maschinen, z.B. Webmaschinen, ebenfalls wieder zahlreiche Arbeitsstunden nötig.
Auch beim Verkauf der Ware in der Schweiz sind wir auf viele Menschen angewiesen. Zum Beispiel auf die Verkäuferinnen und Verkäufer.

Wie aus diesen Ausführungen hervorgeht, sind viele Arbeitsschritte nötig, bis der Konsument sein Kleidungsstück schliesslich tragen kann. Ein Thema, welches mich in diesem Zusammenhang immer wieder beschäftigt ist der Verkauf von sehr billigen Waren. Ist es überhaupt möglich, dass da beispielsweise Arbeiter auf den Baumwollplantagen noch einen angemessenen Lohn verdienen? Ich bezweifle es....

Ich bin der Meinung, dass auch in der Primarschule gewisse Bereiche der Bildung für eine nachhaltige Zukunft gut durch das Thema „Kleidungsstücke“ behandelt werden könnten. Ich denke dabei auch an die Produktion von Bio-Baumwolle, für die heute immer öfters geworben wird. Beim Anbau dieser Bio-Baumwolle wird auf chemisch-synthetische Dünger und Pflanzenschutzmittel verzichtet.

Ursina Landolt, LG06Cb
Papier ist alle!

Mein Drucker läuft gerade, als ich den neusten Auftrag für den nächsten Blogg lese. Auf einmal gibt der Drucker mir die Meldung: Papier ist alle. Schnell stelle ich Nachschub bereit, seufze einmal tief und denke mir, wie viel Papier ich doch andauernd für meine Ausbildung brauche… und schon habe ich mein Thema für diesen Blogg: Was braucht es alles, damit ich meinen Drucker mit neuem Papier füttern kann?

Die Grundlage von Papier ist der Rohstoff Holz. Irgendwo wachsen Bäume, die gefällt werden. Grosse Maschinen fahren auf, verbrauchen viel Benzin zerstören nebenher wohl auch viele kleinere Pflanzen. Unter umständen werden die Bäume in einem fernen Land abgeholzt. Danach mit Zug oder Lastwagen zu einem Hafen transportiert, wo sie auf ein Schiff verladen werden. Eventuell werden sie auf dem Landweg auch direkt in die Fabrik gebracht. Dafür sind viele Menschen beteiligt: Holzer, Chauffeure, Kapitäne. Unter Umständen sind auch einige Menschen indirekt von der Abholzung betroffen. (Eingriff in Ökosystem, Erosion, usw.). Zudem wird der Regenwald eventuell nicht genügend aufgeforstet, was die gründe Lunge schwächt und weiter verkleinert.
In der Fabrik muss das Holz so aufbereitet werden, dass es schlussendlich die Grundlage für die Papiergestellung bildet (zerkleinern, schnipseln usw.) zudem müssen weitere Zusatzstoffe, wie Bleichmittel, hergestellt werden. Die „Einzelteile“ des Papiers gelangen in die tatsächliche Papierfabrik, welche das Papier herstellt. Dabei kommt es zum Einsatz von Maschinen, die viel Strom verbrauchen (Stromherstellung), zudem wird viel Wasser verbraucht (Wasserverschmutzung) Das fertige Papier wird, über Zwischenlager, in weitere Fabriken oder Läden transportiert und schliesslich dort von den Konsumenten gekauft. Die damit ihre Drucker füttern, die nach Papiernachschub verlangen…

Ich denke mir, die Thematik Papier eignet sich sehr, um nachhaltiges Handeln (auch für Kinder) zu veranschaulichen. Papier ist in unserem Alltag omni-präsent: Klopapier, Zeitschriften, Bücher jeglicher Art, Zeitungen, Kartonschachteln, Nastücher, Schulhefte, Haushaltpapier, Briefe, Couverts usw. In der Schweiz werden ca. 70% des Papiers recycled, hier könnte sicher noch mehr herausgeschlagen werden. Meist wird sehr verschwenderisch damit umgegangen und an Nachhaltigkeit wird wohl viel zu selten gedacht.
Fazit: Obwohl ich den Kreislauf grundsätzlich kenne, denke ich viel zu wenig darüber nach, recycle nicht alles Papier, welches ich könnte und verwende zu selten Recyclingpapier…

1.3.09 Fadrina LG06Cd

Freitag, 27. Februar 2009

Eine wichtige "Kleinigkeit"

St.Galler Tagblatt 26.02.09 Seite 8
Ganz klein und fast schon versteckt habe ich eine Information über den Meeresspiegelanstieg gefunden. Es ist anscheinend nicht mehr so wichtig, dass halb Holland schneller als erwartet unter Wasser steht.

In diesem Artikel geht es darum, dass der Wasserspiegel doch schneller und höher steigt als erwartet. Allerdings ist der Artikel auf kleinstem Rahmen gedruckt, der leicht übersehen wird. Ich finde es wirklich schlimm, dass der neue UBS Chef 2 ganze Seiten bekommt und unsere Umwelt gerade mal einen kleinen, unscheinbaren Fleck. Weiter steht auch nichts über die Auswirkungen, welche ein solcher Anstieg des Meeresspiegels zur Folge hätten. Dass dabei fast ganz Holland unter Wasser gesetzt wird, ist anscheinend nicht mehr wichtig. Diese Information ist abgegriffen und für die Leser nicht mehr spannend. Diese Tendenz finde ich sehr alarmierend. Alles berichtet nur noch über die Wirtschaftkrise, dass es aber keine Wirtschaft mehr gibt, wenn die Erde untergeht, daran denkt niemand.


NZZ - Online 25.02.09
Nasa-Satellitenmission zur CO2-Überwachung gescheitert.

I n diesem Artikel wird ein NASA Satellit beschrieben, der fähig gewesen wäre, den CO2 - Ausstoss auf der Welt zu messen. Man hätte mit ihm eine geografische Karte herstellen könne, auf der alle Veränderungen sichtbar gewesen wären. Leider hat er sich nicht von der Trägerrakete gelöst und das Projekt ist somit gescheitert.
Dies ist ein grosser Verlust. Denn mit diesem Satelliten hätte man vielleicht Kritiker zum Schweigen bringen können. Wer sagt, das nützt doch nichts, wenn ich alle Glühbirnen durch Sparlampen ersetze, wäre vielleicht durch diesen Satelliten eines besseren belehrt worden. Dieser Satellit wäre vermutlich in der Lage gewesen, auch kleine Veränderungen aufzuzeigen. Würde sich eine Stadt oder ein kleines Land wie die Schweiz oder Lichtenstein für Sparlampen entscheiden, hätte der Satellit dies eventuell schon aufzeigen können.
Es ist deshalb ein grosser Verlust für uns und für unsere Umwelt.

Noemi Frick

Donnerstag, 26. Februar 2009

Zeitungsberichte zum Thema Nachhaltigkeit

Ich habe mich für zwei Berichte aus dem St.Galler Tagblatt entschieden, welche aus der Region stammen. Es erscheint mir wichtig, die Geschehnisse und Fortschritte in der Umgebung regelmässig zu verfolgen. Gibt es Vorkommnisse, welche zu unterstützen möglich sind, oder gibt es Berichte, die einen zu einem kleinen Schimmer Optimismus in der pessimistisch angehauchten Nachhaltigkeitsfrage verhelfen?

Elektrizität vom Scheunendach (St.Galler Tagblatt, 24.Feb.08, S.37)
Der Text handelt von einem Referat des Präsidenten der Bäuerlichen Vereinigung. Der Referent macht sich für Solarkolektoren auf dem Scheunendach stark. Er selbst, wohnhaft im Thurgau, nutzt vorbildlich seit bald einem Jahr Sonnenenergie und liefert damit Strom ins öffentliche Netz. Die einzige Hemmung für diese Energiegewinnung beschreibt er in den hohen Kosten. Zwar unterstützen Energieförderprogramme vom Bund und Kanton die neue Technik, doch sind die bereitgestellten Kredite bereits ausgeschöpft. Trotzdem bleibt Hoffnung, dass die Preise weiter sinken werden.

Windkraft im Wohnquartier (St.Galler Tagblatt, 25.Feb.08, S.23)
In Horn werden von zwei Piloten lautlose Windkraft-Rotorblätter entwickelt. Diese beginnen bei geringstem Wind zu drehen und brauchen keine Anlaufhilfen wie herkömmliche H-Rotoren. Wegen der Lautlosigkeit und der leichten Drehfähigkeit eignen sich die "Windräder" gut für Wohngebiete. Derzeit kooperieren die beiden Hersteller mit einer Firma, die geeignete Generatoren produziert, die die Windkraft in elektrische Energie umwandeln. Gerechnet wird mit einem Markteintritt in 2010.

Ich bin der Meinung, dass diese beiden Berichte zeigen: Nachhaltiges Denken ist in unserer Umgebung sehr wohl vorhanden und wird auch praktiziert. Von motivierten und handelnden Menschen zu hören, die vorwärts denken und aktiv ihren Beitrag leisen, erfreuen mich. Da mir die Nutzung von Sonnenenergie und Windkraft als überaus sinnvoll und vielversprechend erscheint, hoffe ich, dass sich die Preis, die dafür verlangt werden, bald senken. Dies scheint auch gar nicht so abwegig, wenn man zum Beispiel den Verlauf der fortscheitenden Technik und Preisvergünstigung des Computers betrachtet. Bleibt also die Hoffnung und die Motivation etwas beizutragen.

Susanne Bühler 06Cd

Mittwoch, 25. Februar 2009

Nachhaltige Zukunft in den Medien

Meinen ersten Artikel habe ich am Mittwoch, 25.02.09 in der „Online NZZ- Zeitung“ gelesen. Titel des Artikels: Nasa-Satellitenmission zur CO2-Überwachung gescheitert. Die NZZ berichtet in diesem Bericht über einen Nasa- Satelliten, der den CO2- Ausstoss auf der ganzen Welt überwachen sollte. Leider löste sich dieser Satellit von der Trägerrakete nicht und die Messung konnte nicht durchgeführt werden. Mit dieser Messung hätte man die Verteilung des CO2- Ausstosses geografisch festlegen und zudem Veränderungen des Ausstosses wahrnehmen können.
In der letzten Woche habe ich mir öfters die Frage gestellt, ob eine Veränderung des Lebensstils auch eine wirkliche Veränderung des Klimas herbeiführen würde. Mit diesem Satellit wäre es möglich gewesen, eine solche Veränderung oder Fortschritte sichtbar zu machen. Ich denke, dass dies eine gute Investition für die Forschung ist, wenn man nicht nur Messungen, sondern auch Prognosen für die Zukunft erstellen kann. Mit diesem Satelliten wäre dies möglich gewesen.

Den anderen Artikel habe ich aus dem Tagesanzeiger vom 25.02.09 genommen. Dieser Artikel berichtet über die letzten zehn Jahre und deren Temperaturen. Es heisst im Bericht, dass zwischen 1997 und 2008 die Top Ten der heissesten Jahre seit dem 19. Jahrhundert lagen.
Meine Frage würde hier lauten: Liegt es an der von Menschen erzeugten Klimaerwärmung oder spielen noch andere Faktoren eine Rolle, die vom Menschen unabhängig sind? Kann man pauschal sagen, dass die Menschheit die Schuld trägt?
Ich finde es gut, dass solche Messungen in die Öffentlichkeit getragen werden, doch finde ich es nicht gut, wenn sie als „Aufzieher“ für ein schlechtes Gewissen missbraucht werden.
Thema Nachhaltigkeit 25.2.09

Stromfressende Glühlampen (NZZ, 25.2.09)

In diesem 1. Beitrag ging es darum, dass die Umweltkommission des Bundesrates die stromfressenden Glühlampen aus dem Verkehr ziehen will. Konkret verlangen sie, dass der Vertrieb von Lampen, die gemäss der Einstufung 2009 zu den Efizienzklassen C - G gehören, ab Anfang 2012 verboten sein soll. Der Bundesrat soll aber die Erlaubnis erhalten, in begründeten Fällen Ausnahmen für Nischenanwendungen vorsehen zu können.

Meine Meinung: Dass Stromfressende Glühlampen aus dem Verkehr gezogen werden, finde ich eine super Idee. Der einzige Nachteil sehe ich darin, dass nicht stromfressenden Lampen heute noch ziemlich teuer sind. Man müsste sich schon überlegen, wie sich die Preise verringern lassen.

Auto - Alternativantrieb (SF Wissen, 24.2.09)

In meinem 2. Bericht geht es um Alternativantriebe, wie der Titel schon sagt. Autofahrer und Autofahrerinnen geben Gas in Sachen Alternativantrieb. Wegen den Hohen Benzinpreisen, der CO2 Debatte und dem gesteigerten Umweltbewusstsein werden Autos mit Alternativantrieben immer attraktiver. "Ökomobile" werden sogar salonfähig. Auch am Autosalon in Genf 2007 war dieser Trend unübersehbar. Kaum ein Autobauer, der nicht bereits mit Serienmodellen auf diese Karte setzte oder zumindest den Alternativen Antrieb der Zukunft in Konzepten ankündigte. Nicht mehr die reine Pferdestärke ist das Mass aller Dinge, sondern die Art und Weise ihrer Entstehung.

Noch nie bot die Autoindustrie so viele Modelle Elektro - oder Hybridantrieb an - serienreife Autos warten in der Pole-Position für den normalen Strassenverkehr. Bioethanol, Erdgas, Flüssiggas und Biodiesel sind ebenfalls am Start, Brennstoffzelle oder Superbatterie lassen aber noch auf sich warten.

Meine Meinung: Nach Alternativantrieben zu Suchen ist meiner Meinung nach sogar Pflicht. Das Erdöl, das wir noch haben, wird auch nicht für immer reichen und zudem schädigen die Abgase die Ozonschicht. Um gegen dieses Problem vorzugehen muss man in Alternativenergien investieren. Wenn man die Wirtschaftslage ansieht und sich vorallem auf die Autoindustrie beschränkt, sieht man, dass vorallem die Unternehmen in Schieflage geraten sind, die nicht in Erneuerbare Energie investiert haben. Es ist den Kunden also ein Bedürfnis, auf Alternativantriebe umzusteigen.

Dienstag, 24. Februar 2009

Medienberichte zum Thema "Nachhaltigkeit"

Was dem kleinen Spatz so grosse Sorgen macht (NZZ am Sonntag, 22. Februar 2009, Six Andrea)

Aspekte im Zusammenhang mit nachhaltiger Entwicklung sind in den Medien sehr häufig anzutreffen. So zum Beispiel der Artikel mit dem Titel „Was dem kleinen Spatz so grosse Sorgen macht“. Der Text, der mit einem Vogelbild illustriert ist hat mir wieder einmal bewusst gemacht, dass auch der Grossteil des Tierreiches von der veränderten Lebensweise des Menschen betroffen ist.

Im Artikel wird vom drohenden Verschwinden des Haussperling berichtet. Laut einer kürzlich veröffentlichten Studie seien besonders der Strassenverkehr sowie das nasskalte Wetter Grund für diesen Rückgang. Auch bei uns am Bodensee sei die Zahl der Brutpaare seit 1980 massiv zurückgegangen (um ca. 40%). Experten vermuten, dass auch Nahrungsmangel, Vergiftung durch Abfälle und Elektrosmog zu den Ursachen gehören.

Wie wir wissen, verdrängen wir mit unserer Lebensweise nicht nur Singvögel, sondern auch viele andere Tiere, wie zum Beispiel auch die früher hierzulande anzutreffenden Bären, gegen deren Wiederansiedelung sich viele Menschen wehren.
Die Frage, wie stark der Mensch in die Natur eingreifen soll und darf ist sehr schwierig zu beantworten. Wichtig ist jedoch unser Bewusstsein darüber, dass wir mit unserem Verhalten direkten Einfluss auf das Ökosystem nehmen. Mit einer umweltfreundliche und nachhaltigen Lebensweise kann jeder von uns einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass nicht weitere Tierarten einfach so von der „Bildfläche“ verschwinden.

Wohnhaus mit Energieüberschuss (Tagblatt, 23. Februar 2009, Angelo Zoppet-Betschart)

In Artikel „Wohnhaus mit Energieüberschuss“ wird das erste Mehrfamilienhaus der Schweiz vorgestellt, welches mehr Energie produziert, als es selber benötigt. Könnte dies eine der Lösungen werden, um sich dem Problem des Klimawandels entgegenzusetzen? Ich glaube ja. Aus meiner Sicht ist es zwingend notwendig, dass wir besonders bei neuen Häusern auf Minergie-Standards setzen. Beim besagten Neubau wird überschüssiger Ökostrom und Warmwasser, welches unter anderem durch Sonnenkollektoren gewonnen wird, wird an Nachbargebäude abgegeben. Auch auf meine anfänglichen Bedenken bezüglich Kosten gibt der Autor eine positive Antwort: Diese seien mit ca. 15% nur wenig höher als bei herkömmlichen Bauten. Ich bin überzeugt, dass solche Bauweisen zu Vorbildern für die Zukunft werden könnten!

Ursina Landolt, LG06Cb
2.Wochenblogg 24.2.09 --> Meldungen zur Nachhaltigkeit aus den Medien

TRENDS

Also ich den Auftrag für diesen Wochenblogg las, erinnerte ich mich sofort an einen Artikel, den ich am Samstag, 21.3.09, im St.Galler Tagblatt gelesen habe. Die Überschrift lautete „Die Modebranche wacht auf“. In den Einführungszeilen stand „Alle lieben günstige Mode, doch auch die hat ihren Preis. Denn zwei Millionen Tonnen Kleidung landen jährlich im Abfall. Eine Initiative soll in Grossbritannien ein Umdenken einleiten“. Darin war zu lesen, dass die Bekleidungsindustrie verantwortlich ist für jährlich 3,1 Millionen Tonnen Kohlendioxid, zwei Millionen Tonnen Abfall sowie den Verbrauch von 70 Millionen Liter Wasser. Zudem lassen sich die meisten Artikel nicht wiederverwerten und landen dann auf Müllhalden in armen Ländern, wo die synthetischen Materialien das Grundwasser verseuchen. Anlässlich dieser Tatsachen und den zurzeit laufenden Londoner Fashion Week hat nun der englische Umweltminister eine Initiative gestartet, die die Vertreter der Modebranche verpflichten soll, auf Nachhaltigkeit bei Herstellung, Vertrieb und Produktion zu achten. Immerhin 300 von ihnen haben sich dafür bereit erklärt.
Ich bin überzeugt, dass das ein wichtiger und bedeutender Schritt ist oder zumindest werden könnte. Ich finde es sehr gut, dass sich der Umweltminister darum bemüht und zu konkreten Handlungen auffordert. Nun ist es aber auch wichtig, darauf zu achten, ob das ganze wirklich umgesetzt wird. Leider ist es in der Modeindustrie sicher so, dass der grösste Teil der Kunden beim Kauf und Gebrauch wirtschaftlich oder egoistisch denken und nicht ökologisch oder nachhaltig. Dass die Kleider trendy und billig sind ist wichtiger als fair produziert und umweltfreundlich. So denke ich mir, dass es sinnvoll und einfacher ist das Angebot zu ändern, als Einfluss auf die Nachfrage nehmen zu wollen. Ich bin überzeugt, dass dies ein sehr guter Ansatz ist!
Da die Mode für viele Menschen (vor allem auch viele junge Menschen!!!) eine wichtige Sache ist, denke ich mir, könnten die Zeichen die sie setzt, von vielen Leuten übernommen werden. Ich fände es aber wichtig, dass diese Schritte und Bemühungen auch tatsächlich in der Öffentlichkeit bekannt gegeben werden und somit dafür ein Bewusstsein geschaffen wird.

Einen weiteren Artikel, an den ich mich erinnerte, fand ich im selben Tagblatt. Es wurde informiert, dass an der diesjährigen Immo-Messe in St.Gallen der Baustoff Holz zum Hauptthema gemacht wird. Die Produktion und die Verwendung dieses Baustoffes gelten als speziell ökologisch, energieeffizient und nachhaltig. Ich denke mir dies kann durchaus der Fall sein, solange tatsächlich auf regionales Holz, Aufforstung sowie umweltfreundliche Behandlung (Transport, Maschinen, Farben, Lacke usw.) geachtet wird.

F. Denoth LG06Cd

Freitag, 20. Februar 2009

Da ich von einigen Mitstudenten schon von ihren Resultaten gehört habe, war ich gespannt, wie meine Resultate aussehen würden. Beim Footprinttest erzielte ich 2.2 Welten. Froh bin ich, dass ich unter dem Durchschnitt der schweizer Bevölkerung liege. Trotzdem hat mich das Resultat zum Nachdenken gebracht. Wie könnte ich es schaffen meinen Verhalten so zu ändern, damit mein Fussabdruck bedeutend kleiner wird? Auch das Resultat im CO2-Test hat mich nicht erfreut. Es ergab 9.2t. Die Resultate sind nicht erfreulich, sie haben mich aber auch nicht wirklich erstaunt.

Die beiden Resultate liegen unter dem schweizerischen Durchschnitt. Bei der CO2-Produktion habe ich aber deutlich schlechter abgeschlossen. Ich sehe den Grund dafür, dass der Energieverbrauch betreffend der Wohnsituation ziemlich stark gewichtet wurde. Allgemein wurden mehr Details gefragt, als auf der Footprintsseite. Einzig in der Ernährung liege ich im klar grünen Bereich.

Wie kann ich mein Verhalten ändern, die Nachhaltigkeit im Bezug auf die Umwelt zu verbessern? Das grösste Hindernis ist wohl meine Wohnsituation. Ein grosser Teil meiner Geräte im Haushalt sind - genau wie das Haus- 18 Jahre alt und dem entsprechend nicht mehr auf dem neusten wissenschaftlichen Stand. Darauf habe ich auch keinen direkten Einfluss. Mein Verbesserungspotenzial sehe ich aber zum Beispiel im Wasserverbrauch. Ich möchte jeden Wasserhan im Haus mit einem Sparaufsatz ausstatten. Auch das Kaufen von biologischen oder vor allem regionalen Nahrungsmittel möchte ich ernster nehmen. Ich bin der Überzeugung, dass jede Person für sich einen passenden Lösungsansatz finden soll. Auch wenn grosse Veränderungen nicht immer im möglichen finanziellen Rahmen drinnliegen, so kann jede und jeder einen kleinen Beitrag leisten.

Jede einzelne Person kann und soll sich aufraffen -seine Bequemlichkeit einschränken- etwas zu unternehemen. Auch wenn die Wirksamkeit nicht direkt merkbar ist und oft als ein "Tropfen auf den heissen Stein" empfunden wird, sind kleine und grosse Veränderungen nötig.

Susanne Bühler

Donnerstag, 19. Februar 2009

Als ich den gelesen habe, welche Aufgabe wir diese Woche wohl machen dürfen, dachte ich mir scho, was da wohl herauskommen wird. Meine Resultate aus den beiden Befragungen sind eigentlich nicht mal so schlecht. Beim Footprint-Test habe ich einen Wert von 1,7 Planenten und beim Co2-Test einen Wert von 7,5, was somit unter dem schweizer Wert liegt. Zu beginn dachte ich, dass die Ergebnisse gar nicht so schlecht sind. Doch als ich gesehen habe, dass mit meinem Lebensstandart immer noch mehr als 1 Planet benötigt werden, habe ich mir schon ein wenig Gedanken gemacht.

Obwohl ich mich bemühe, eine möglichst umweltfreundlichen Lebensstil zu führen, reicht dies anscheinend immer noch nicht aus. Ich fahre sehr selten Auto, trenne den Abfall, versuche nicht zu lange zu duschen und schalte das Licht immer aus, wenn ich einen Raum verlasse. Ich habe mich dann gefragt, was ich denn noch unternehmen müsste, um wirklich nur die Ressourcen eines Planeten zu verbrauchen.

Wo liegt nun mein Verbesserungspotential? Ganz klar aufgefallen ist mir vorallem, dass ich die Geräte nicht regelmässig ausschalte. Oft denke ich, ich brauche den Computer später noch und stelle ihn auf den Stand-by Modus. Den Radio lasse ich zum Beispiel auch einfach so laufen, ohne dass ich ihn auch wirklich benötige.
In vielen Bereichen habe ich jedoch nur einen geringen Einfluss. Zum Beispiel bei der Wahl des Hauses kann ich im Moment noch nicht viel beitragen. Meine Möglichkeit besteht höchstens darin, meine Eltern darauf aufmerksam zu machen.

Ich denke, dass die Menschen sich dieser Problematik bewusst werden müssen. Leider sind viele Produkte, die Energiesparend, einfach teurer als andere Produkte und sich viele Leute solche Produkte nicht leisten können. Ich finde aber, dass jeder noch so kleine Beitrag, sei es weniger Wasser beim Duschen zu verbrauchen oder Lichter auslöschen beim Verlassen eines Zimmers, zur Umweltschützung beitragen kann. Ich würde mir wünschen, dass die Schweiz sich mehr für erneuerbare Energie einsetzten würde und dass sich das Denken einiger oder vieler Menschen bezüglich Umwelt verändern würde.
Wochenimpuls Punkt 1
Mein Resultat von footprint.ch beträgt 2.0. Dasjenige von umweltbildung.at beträgt 10.2T. Im Vergleich zu anderen Ländern sind meine Resultate immer etwas unter dem Durchschnitt. Allerdings war ich überrascht, wo welches Land im Vergleich lag. Zum Beispiel bei footprint.ch lagen die USA deutlich vorne und die Schweiz im Mittelfeld. Bei den USA war dies zu erwarten, aber bei der Schweiz hätte ich ein anderes Resultat erwartet.Insgesamt gesehen sind meine beiden Ergebnisse sehr ähnlich hoch/tief.Speziell aufgefallen sind mir die zur Verfügung gegebenen Auswahlantworten. Bei footprint.ch musste man detailliertere Angaben machen, wobei bei umweltbildung.at es teilweise nicht möglich war genauere Antwortmöglichkeiten anzugeben.Meine Verbesserungspotenziale liegen klar in der Art wie ich wohne. Da ich in einem recht alten Haus wohne, ist die Isolierung nicht sehr effizient. Dadurch muss mehr geheizt werden um auf eine angenehme Temperatur von 21 Grad zu kommen. Des Weiteren könnte ich meine Duschgewohnheiten reduzieren. Da ich finde, dass das Duschen eine entspannende Wirkung auf mich hat, gehe ich auch schon mal länger unter die Dusche und geniesse es richtig. Das heisst, dass ich weniger lang duschen könnte, wenn ich Wasser und Energie sparen möchte.Ein anderes Verbesserungspotenzial liegt in meinen Konsumgewohnheiten. Ich esse zwar hie und da saisonal, aber häufig greife ich beim Einkauf dann doch nach Produkten, die eigentlich in der Jahreszeit nicht wachsen und deshalb unter künstlichen Bedingungen und Chemikalien gezüchtet werden.

My Footprints in the World

Mein Resultat beim footprint - Test lässt zu wünschen übrig. Ich liege zwar mit 2.2 Planeten knapp unter dem schweizerischen Durchschnitt von 2.9 Planeten, aber da wir nicht zwei Planeten zur Verfügung haben, sollte ich mich noch mehr angagieren. Mit kleinen Dingen, wie Sparlampen, oder auch anderen Haushaltsgeräten, welche Strom und Wasser sparen sollten vermehrt benutzt, eingekauft werden.
Der zweite Test finde ich zwar sinnvoll, aber in meinem Ergebnis heisst, es, dass ich mehr auf ÖV umsteigen sollte, obwohl ich praktisch nur mit ÖV fahre. Einige Ergebnisse konnte ich nicht so beantworten, wie ich das gerne getan hätte. Aber ansonsten hat mir das Ergebnis das gesagt, was ich eigentlich schon weiss. Vermehrt Sparlampen benutzen, Bioprodukte einkaufen und auf Solarenergie umsteigen.
Bei der C=2 - Befragung bin ich besser weggekommen, als bei der footprint - Befragung. Die Befragungen unterscheiden sich insofern, als dass die footrpint - Befragung allgemeiner ist. Viele Fragen sind dort nicht spezifisch auf den CO2 - Gehalt ausgerichtet, sondern auch auf andere umweltschädliche Dinge.
Meine Ergebnisse sind aber doch ziemlich ähnlich, sofern ich das beurteilen kann. Denn die Auswertung unterscheidet sich doch ziemlich stark voneinander.

Noemi Frick

Mittwoch, 18. Februar 2009

Ach ja, Fadrina, mir schwirrte da gerade noch ein Gedanke im Kopf herum:
Warum wird wohl in Indien vielerorts auf den Verzehr von Rindfleisch verzichtet? Kann es wohl sein, dass deine Lieblingstiere bei den Hindus nicht nur aus religiösen, sondern auch aus ökologischen Gründen als heilig gelten? ;-)

Ursina Landolt, LG06Cb


Mein ökologischer Fussabdruck liegt bei 2.3 (Beim CO2 Rechner 7,7t).
Ich denke mir, ich hätte ihn auch ungefähr dort vermutete, etwas unter dem Schweizer Durchschnitt. Eigentlich gab es, ausser was den Fleischkonsum anbelangt, für mich keine Überraschungen. Ich denke mir, ich bin mir meinem Verbesserungspotenzial, aber auch meinen Bemühungen zur Nachhaltigkeit eher bewusst. Den Zusammenhang mit dem Konsum von Fleisch, musste ich deshalb unbedingt ergründen: „Die Produktion von einem Kilogramm Rindfleisch belastet das Klima so stark wie 250 Kilometer Autofahrt. Das hat eine japanische Studie zur Umweltbilanz von Rindern ergeben. Am klimaschädlichsten ist das Methan, das die Tiere bei der Verdauung ausstoßen.“ (http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,495414,00.html)
Ich habe mir anschliessend überlegt, dass man somit grundsätzlich auch aufhören müsste Milchprodukte zu konsumieren, weil die ja auch mit Kühen zusammenhängen, die bei ihrer Verdauung Methan ausstossen. Das finde ich nun etwas übertrieben. Ich bin überzeugt, dass man vieles tun kann und noch mehr tun könnte, um den CO2-Ausstoss zu verringern. Wichtig ist, dass jeder etwas tut. Ich meinerseits könnte und wollte aus Überzeugung zum Beispiel nie auf Fleisch verzichten, da für mich dies zu einer ausgewogenen und gesunden Ernährung einfach dazugehört. Eisen ist zum Beispiel ein wichtiger Bestandteil zur Blutbildung. Hingegen kann ich leicht auf eine Autofahrt verzichten. Ich nehme stattdessen den Zug, das Velo oder gehe zu Fuss. Zudem schaue ich, dass ich für kurze Distanzen nicht mit dem Flugzeug in verreise, zahle vielleicht auch etwas mehr dafür. Ich trenne auch den Abfall, würde behaupten, dass ich jeweils konsequent das Licht lösche, keine Geräte Stand-by laufen lasse und auch nicht unnötig viel heize oder lüfte. Somit denke ich, dass jeder für sich selber entscheiden sollte, wo er ansetzen möchte. Wichtig ist, dass man aber möglichst viel herausholt. Dafür braucht es oft nur ganz kleine Verhaltensänderungen...
F.Denoth

Montag, 16. Februar 2009

Fussabdruck und CO2-Rechner

Uii, was kommt da wohl raus? – Dies waren meine ersten Gedanken beim Anblick dieser Wochenaufgabe. Vielen Menschen haben doch den Eindruck, sie seien gar nicht schlecht bezüglich umweltfreundlichem Lebenstil - wenn sie jedoch genauer hinsehen sieht das Ganze dann aber anders aus.... So habe dann auch ich diesen Fragebogen ausgefüllt und gespannt auf die Ergebnisse gewartet.

Mit meinen Resultaten darf ich eigentlich ganz zufrieden sein: „Nicht schlecht!“, meinte der Fussabdruck-Berechner. Obwohl auch ich einen Lebensstil habe, mit dem der Ressourcenverbrauch nicht nachhaltig zu decken ist. Mit meinem „1,7 Planeten“ liege ich jedoch anscheinend weit unter dem gesamtschweizerischen Durchschnitt von 2,9 Planeten. Auch mein CO2-Verbrauch liegt mehrheitlich im grünen Bereich.

Die Resultate freuen mich natürlich, da ich seit langem versuche, einen einigermassen umweltfreundlichen Lebensstil zu pflegen. Die Abfalltrennung oder das Ausschalten des Lichtes beispielsweise sind für mich grösstenteils selbstverständlich. Auch im Bereich Ernährung und Einkauf mache ich vieles gut. Ein weiteres sehr umweltfreundliches Verhalten ist mein häufiges Benutzen der eigenen Muskelkraft anstelle eines Autos – natürlich verdanke ich dies auch meinem kurzen Schulweg.

Trotzdem haben mir die beiden Befragungen klar aufgezeigt, wo mein Verbesserungspotential liegt: Zum Beispiel das vollständige Ausschalten der Geräte möchte ich mir zu Herzen nehmen.
Bei der Befragung bin ich auch auf viele Bereiche gestossen, auf die ich keinen direkten Einfluss habe. So zum Beispiel die Grösse der Wohnfläche, die Isolierung des Hauses oder das Alter und der Energieverbrauch von Haushaltsgeräten, Boiler, Kochherd usw. Von meinen Eltern weiss ich jedoch, dass sie gerade erst kürzlich aus ökologischen Gründen einen neuen Tiefkühlschrank mit niedrigerem Energieverbrauch gekauft haben. Dies finde ich eine sehr gute Sache, wobei da ebenfalls immer zu bedenken ist, dass auch die Produktion eines neuen Gerätes nicht ohne Energie auskommt.
Eine sehr gute Sache finde ich persönlich seit langem die Wärmepumpe. Leider sind es oft auch finanzielle Aspekte, welche viele Leute von umweltschonenderen Massnahmen abhalten. Meiner Meinung nach sollte jedoch besonders bei der Errichtung von neuen Häusern auf diese Art von Wärmegewinnung gesetzt werden. Auch darauf habe ich jedoch momentan keinen direkten Einfluss. Falls ich jedoch einmal Hausbesitzerin werden sollte will ich solche Verbesserungsmöglichkeiten gerne berücksichtigen.

Ursina Landolt, LG06Cb