Freitag, 27. Februar 2009

Eine wichtige "Kleinigkeit"

St.Galler Tagblatt 26.02.09 Seite 8
Ganz klein und fast schon versteckt habe ich eine Information über den Meeresspiegelanstieg gefunden. Es ist anscheinend nicht mehr so wichtig, dass halb Holland schneller als erwartet unter Wasser steht.

In diesem Artikel geht es darum, dass der Wasserspiegel doch schneller und höher steigt als erwartet. Allerdings ist der Artikel auf kleinstem Rahmen gedruckt, der leicht übersehen wird. Ich finde es wirklich schlimm, dass der neue UBS Chef 2 ganze Seiten bekommt und unsere Umwelt gerade mal einen kleinen, unscheinbaren Fleck. Weiter steht auch nichts über die Auswirkungen, welche ein solcher Anstieg des Meeresspiegels zur Folge hätten. Dass dabei fast ganz Holland unter Wasser gesetzt wird, ist anscheinend nicht mehr wichtig. Diese Information ist abgegriffen und für die Leser nicht mehr spannend. Diese Tendenz finde ich sehr alarmierend. Alles berichtet nur noch über die Wirtschaftkrise, dass es aber keine Wirtschaft mehr gibt, wenn die Erde untergeht, daran denkt niemand.


NZZ - Online 25.02.09
Nasa-Satellitenmission zur CO2-Überwachung gescheitert.

I n diesem Artikel wird ein NASA Satellit beschrieben, der fähig gewesen wäre, den CO2 - Ausstoss auf der Welt zu messen. Man hätte mit ihm eine geografische Karte herstellen könne, auf der alle Veränderungen sichtbar gewesen wären. Leider hat er sich nicht von der Trägerrakete gelöst und das Projekt ist somit gescheitert.
Dies ist ein grosser Verlust. Denn mit diesem Satelliten hätte man vielleicht Kritiker zum Schweigen bringen können. Wer sagt, das nützt doch nichts, wenn ich alle Glühbirnen durch Sparlampen ersetze, wäre vielleicht durch diesen Satelliten eines besseren belehrt worden. Dieser Satellit wäre vermutlich in der Lage gewesen, auch kleine Veränderungen aufzuzeigen. Würde sich eine Stadt oder ein kleines Land wie die Schweiz oder Lichtenstein für Sparlampen entscheiden, hätte der Satellit dies eventuell schon aufzeigen können.
Es ist deshalb ein grosser Verlust für uns und für unsere Umwelt.

Noemi Frick

Donnerstag, 26. Februar 2009

Zeitungsberichte zum Thema Nachhaltigkeit

Ich habe mich für zwei Berichte aus dem St.Galler Tagblatt entschieden, welche aus der Region stammen. Es erscheint mir wichtig, die Geschehnisse und Fortschritte in der Umgebung regelmässig zu verfolgen. Gibt es Vorkommnisse, welche zu unterstützen möglich sind, oder gibt es Berichte, die einen zu einem kleinen Schimmer Optimismus in der pessimistisch angehauchten Nachhaltigkeitsfrage verhelfen?

Elektrizität vom Scheunendach (St.Galler Tagblatt, 24.Feb.08, S.37)
Der Text handelt von einem Referat des Präsidenten der Bäuerlichen Vereinigung. Der Referent macht sich für Solarkolektoren auf dem Scheunendach stark. Er selbst, wohnhaft im Thurgau, nutzt vorbildlich seit bald einem Jahr Sonnenenergie und liefert damit Strom ins öffentliche Netz. Die einzige Hemmung für diese Energiegewinnung beschreibt er in den hohen Kosten. Zwar unterstützen Energieförderprogramme vom Bund und Kanton die neue Technik, doch sind die bereitgestellten Kredite bereits ausgeschöpft. Trotzdem bleibt Hoffnung, dass die Preise weiter sinken werden.

Windkraft im Wohnquartier (St.Galler Tagblatt, 25.Feb.08, S.23)
In Horn werden von zwei Piloten lautlose Windkraft-Rotorblätter entwickelt. Diese beginnen bei geringstem Wind zu drehen und brauchen keine Anlaufhilfen wie herkömmliche H-Rotoren. Wegen der Lautlosigkeit und der leichten Drehfähigkeit eignen sich die "Windräder" gut für Wohngebiete. Derzeit kooperieren die beiden Hersteller mit einer Firma, die geeignete Generatoren produziert, die die Windkraft in elektrische Energie umwandeln. Gerechnet wird mit einem Markteintritt in 2010.

Ich bin der Meinung, dass diese beiden Berichte zeigen: Nachhaltiges Denken ist in unserer Umgebung sehr wohl vorhanden und wird auch praktiziert. Von motivierten und handelnden Menschen zu hören, die vorwärts denken und aktiv ihren Beitrag leisen, erfreuen mich. Da mir die Nutzung von Sonnenenergie und Windkraft als überaus sinnvoll und vielversprechend erscheint, hoffe ich, dass sich die Preis, die dafür verlangt werden, bald senken. Dies scheint auch gar nicht so abwegig, wenn man zum Beispiel den Verlauf der fortscheitenden Technik und Preisvergünstigung des Computers betrachtet. Bleibt also die Hoffnung und die Motivation etwas beizutragen.

Susanne Bühler 06Cd

Mittwoch, 25. Februar 2009

Nachhaltige Zukunft in den Medien

Meinen ersten Artikel habe ich am Mittwoch, 25.02.09 in der „Online NZZ- Zeitung“ gelesen. Titel des Artikels: Nasa-Satellitenmission zur CO2-Überwachung gescheitert. Die NZZ berichtet in diesem Bericht über einen Nasa- Satelliten, der den CO2- Ausstoss auf der ganzen Welt überwachen sollte. Leider löste sich dieser Satellit von der Trägerrakete nicht und die Messung konnte nicht durchgeführt werden. Mit dieser Messung hätte man die Verteilung des CO2- Ausstosses geografisch festlegen und zudem Veränderungen des Ausstosses wahrnehmen können.
In der letzten Woche habe ich mir öfters die Frage gestellt, ob eine Veränderung des Lebensstils auch eine wirkliche Veränderung des Klimas herbeiführen würde. Mit diesem Satellit wäre es möglich gewesen, eine solche Veränderung oder Fortschritte sichtbar zu machen. Ich denke, dass dies eine gute Investition für die Forschung ist, wenn man nicht nur Messungen, sondern auch Prognosen für die Zukunft erstellen kann. Mit diesem Satelliten wäre dies möglich gewesen.

Den anderen Artikel habe ich aus dem Tagesanzeiger vom 25.02.09 genommen. Dieser Artikel berichtet über die letzten zehn Jahre und deren Temperaturen. Es heisst im Bericht, dass zwischen 1997 und 2008 die Top Ten der heissesten Jahre seit dem 19. Jahrhundert lagen.
Meine Frage würde hier lauten: Liegt es an der von Menschen erzeugten Klimaerwärmung oder spielen noch andere Faktoren eine Rolle, die vom Menschen unabhängig sind? Kann man pauschal sagen, dass die Menschheit die Schuld trägt?
Ich finde es gut, dass solche Messungen in die Öffentlichkeit getragen werden, doch finde ich es nicht gut, wenn sie als „Aufzieher“ für ein schlechtes Gewissen missbraucht werden.
Thema Nachhaltigkeit 25.2.09

Stromfressende Glühlampen (NZZ, 25.2.09)

In diesem 1. Beitrag ging es darum, dass die Umweltkommission des Bundesrates die stromfressenden Glühlampen aus dem Verkehr ziehen will. Konkret verlangen sie, dass der Vertrieb von Lampen, die gemäss der Einstufung 2009 zu den Efizienzklassen C - G gehören, ab Anfang 2012 verboten sein soll. Der Bundesrat soll aber die Erlaubnis erhalten, in begründeten Fällen Ausnahmen für Nischenanwendungen vorsehen zu können.

Meine Meinung: Dass Stromfressende Glühlampen aus dem Verkehr gezogen werden, finde ich eine super Idee. Der einzige Nachteil sehe ich darin, dass nicht stromfressenden Lampen heute noch ziemlich teuer sind. Man müsste sich schon überlegen, wie sich die Preise verringern lassen.

Auto - Alternativantrieb (SF Wissen, 24.2.09)

In meinem 2. Bericht geht es um Alternativantriebe, wie der Titel schon sagt. Autofahrer und Autofahrerinnen geben Gas in Sachen Alternativantrieb. Wegen den Hohen Benzinpreisen, der CO2 Debatte und dem gesteigerten Umweltbewusstsein werden Autos mit Alternativantrieben immer attraktiver. "Ökomobile" werden sogar salonfähig. Auch am Autosalon in Genf 2007 war dieser Trend unübersehbar. Kaum ein Autobauer, der nicht bereits mit Serienmodellen auf diese Karte setzte oder zumindest den Alternativen Antrieb der Zukunft in Konzepten ankündigte. Nicht mehr die reine Pferdestärke ist das Mass aller Dinge, sondern die Art und Weise ihrer Entstehung.

Noch nie bot die Autoindustrie so viele Modelle Elektro - oder Hybridantrieb an - serienreife Autos warten in der Pole-Position für den normalen Strassenverkehr. Bioethanol, Erdgas, Flüssiggas und Biodiesel sind ebenfalls am Start, Brennstoffzelle oder Superbatterie lassen aber noch auf sich warten.

Meine Meinung: Nach Alternativantrieben zu Suchen ist meiner Meinung nach sogar Pflicht. Das Erdöl, das wir noch haben, wird auch nicht für immer reichen und zudem schädigen die Abgase die Ozonschicht. Um gegen dieses Problem vorzugehen muss man in Alternativenergien investieren. Wenn man die Wirtschaftslage ansieht und sich vorallem auf die Autoindustrie beschränkt, sieht man, dass vorallem die Unternehmen in Schieflage geraten sind, die nicht in Erneuerbare Energie investiert haben. Es ist den Kunden also ein Bedürfnis, auf Alternativantriebe umzusteigen.

Dienstag, 24. Februar 2009

Medienberichte zum Thema "Nachhaltigkeit"

Was dem kleinen Spatz so grosse Sorgen macht (NZZ am Sonntag, 22. Februar 2009, Six Andrea)

Aspekte im Zusammenhang mit nachhaltiger Entwicklung sind in den Medien sehr häufig anzutreffen. So zum Beispiel der Artikel mit dem Titel „Was dem kleinen Spatz so grosse Sorgen macht“. Der Text, der mit einem Vogelbild illustriert ist hat mir wieder einmal bewusst gemacht, dass auch der Grossteil des Tierreiches von der veränderten Lebensweise des Menschen betroffen ist.

Im Artikel wird vom drohenden Verschwinden des Haussperling berichtet. Laut einer kürzlich veröffentlichten Studie seien besonders der Strassenverkehr sowie das nasskalte Wetter Grund für diesen Rückgang. Auch bei uns am Bodensee sei die Zahl der Brutpaare seit 1980 massiv zurückgegangen (um ca. 40%). Experten vermuten, dass auch Nahrungsmangel, Vergiftung durch Abfälle und Elektrosmog zu den Ursachen gehören.

Wie wir wissen, verdrängen wir mit unserer Lebensweise nicht nur Singvögel, sondern auch viele andere Tiere, wie zum Beispiel auch die früher hierzulande anzutreffenden Bären, gegen deren Wiederansiedelung sich viele Menschen wehren.
Die Frage, wie stark der Mensch in die Natur eingreifen soll und darf ist sehr schwierig zu beantworten. Wichtig ist jedoch unser Bewusstsein darüber, dass wir mit unserem Verhalten direkten Einfluss auf das Ökosystem nehmen. Mit einer umweltfreundliche und nachhaltigen Lebensweise kann jeder von uns einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass nicht weitere Tierarten einfach so von der „Bildfläche“ verschwinden.

Wohnhaus mit Energieüberschuss (Tagblatt, 23. Februar 2009, Angelo Zoppet-Betschart)

In Artikel „Wohnhaus mit Energieüberschuss“ wird das erste Mehrfamilienhaus der Schweiz vorgestellt, welches mehr Energie produziert, als es selber benötigt. Könnte dies eine der Lösungen werden, um sich dem Problem des Klimawandels entgegenzusetzen? Ich glaube ja. Aus meiner Sicht ist es zwingend notwendig, dass wir besonders bei neuen Häusern auf Minergie-Standards setzen. Beim besagten Neubau wird überschüssiger Ökostrom und Warmwasser, welches unter anderem durch Sonnenkollektoren gewonnen wird, wird an Nachbargebäude abgegeben. Auch auf meine anfänglichen Bedenken bezüglich Kosten gibt der Autor eine positive Antwort: Diese seien mit ca. 15% nur wenig höher als bei herkömmlichen Bauten. Ich bin überzeugt, dass solche Bauweisen zu Vorbildern für die Zukunft werden könnten!

Ursina Landolt, LG06Cb
2.Wochenblogg 24.2.09 --> Meldungen zur Nachhaltigkeit aus den Medien

TRENDS

Also ich den Auftrag für diesen Wochenblogg las, erinnerte ich mich sofort an einen Artikel, den ich am Samstag, 21.3.09, im St.Galler Tagblatt gelesen habe. Die Überschrift lautete „Die Modebranche wacht auf“. In den Einführungszeilen stand „Alle lieben günstige Mode, doch auch die hat ihren Preis. Denn zwei Millionen Tonnen Kleidung landen jährlich im Abfall. Eine Initiative soll in Grossbritannien ein Umdenken einleiten“. Darin war zu lesen, dass die Bekleidungsindustrie verantwortlich ist für jährlich 3,1 Millionen Tonnen Kohlendioxid, zwei Millionen Tonnen Abfall sowie den Verbrauch von 70 Millionen Liter Wasser. Zudem lassen sich die meisten Artikel nicht wiederverwerten und landen dann auf Müllhalden in armen Ländern, wo die synthetischen Materialien das Grundwasser verseuchen. Anlässlich dieser Tatsachen und den zurzeit laufenden Londoner Fashion Week hat nun der englische Umweltminister eine Initiative gestartet, die die Vertreter der Modebranche verpflichten soll, auf Nachhaltigkeit bei Herstellung, Vertrieb und Produktion zu achten. Immerhin 300 von ihnen haben sich dafür bereit erklärt.
Ich bin überzeugt, dass das ein wichtiger und bedeutender Schritt ist oder zumindest werden könnte. Ich finde es sehr gut, dass sich der Umweltminister darum bemüht und zu konkreten Handlungen auffordert. Nun ist es aber auch wichtig, darauf zu achten, ob das ganze wirklich umgesetzt wird. Leider ist es in der Modeindustrie sicher so, dass der grösste Teil der Kunden beim Kauf und Gebrauch wirtschaftlich oder egoistisch denken und nicht ökologisch oder nachhaltig. Dass die Kleider trendy und billig sind ist wichtiger als fair produziert und umweltfreundlich. So denke ich mir, dass es sinnvoll und einfacher ist das Angebot zu ändern, als Einfluss auf die Nachfrage nehmen zu wollen. Ich bin überzeugt, dass dies ein sehr guter Ansatz ist!
Da die Mode für viele Menschen (vor allem auch viele junge Menschen!!!) eine wichtige Sache ist, denke ich mir, könnten die Zeichen die sie setzt, von vielen Leuten übernommen werden. Ich fände es aber wichtig, dass diese Schritte und Bemühungen auch tatsächlich in der Öffentlichkeit bekannt gegeben werden und somit dafür ein Bewusstsein geschaffen wird.

Einen weiteren Artikel, an den ich mich erinnerte, fand ich im selben Tagblatt. Es wurde informiert, dass an der diesjährigen Immo-Messe in St.Gallen der Baustoff Holz zum Hauptthema gemacht wird. Die Produktion und die Verwendung dieses Baustoffes gelten als speziell ökologisch, energieeffizient und nachhaltig. Ich denke mir dies kann durchaus der Fall sein, solange tatsächlich auf regionales Holz, Aufforstung sowie umweltfreundliche Behandlung (Transport, Maschinen, Farben, Lacke usw.) geachtet wird.

F. Denoth LG06Cd

Freitag, 20. Februar 2009

Da ich von einigen Mitstudenten schon von ihren Resultaten gehört habe, war ich gespannt, wie meine Resultate aussehen würden. Beim Footprinttest erzielte ich 2.2 Welten. Froh bin ich, dass ich unter dem Durchschnitt der schweizer Bevölkerung liege. Trotzdem hat mich das Resultat zum Nachdenken gebracht. Wie könnte ich es schaffen meinen Verhalten so zu ändern, damit mein Fussabdruck bedeutend kleiner wird? Auch das Resultat im CO2-Test hat mich nicht erfreut. Es ergab 9.2t. Die Resultate sind nicht erfreulich, sie haben mich aber auch nicht wirklich erstaunt.

Die beiden Resultate liegen unter dem schweizerischen Durchschnitt. Bei der CO2-Produktion habe ich aber deutlich schlechter abgeschlossen. Ich sehe den Grund dafür, dass der Energieverbrauch betreffend der Wohnsituation ziemlich stark gewichtet wurde. Allgemein wurden mehr Details gefragt, als auf der Footprintsseite. Einzig in der Ernährung liege ich im klar grünen Bereich.

Wie kann ich mein Verhalten ändern, die Nachhaltigkeit im Bezug auf die Umwelt zu verbessern? Das grösste Hindernis ist wohl meine Wohnsituation. Ein grosser Teil meiner Geräte im Haushalt sind - genau wie das Haus- 18 Jahre alt und dem entsprechend nicht mehr auf dem neusten wissenschaftlichen Stand. Darauf habe ich auch keinen direkten Einfluss. Mein Verbesserungspotenzial sehe ich aber zum Beispiel im Wasserverbrauch. Ich möchte jeden Wasserhan im Haus mit einem Sparaufsatz ausstatten. Auch das Kaufen von biologischen oder vor allem regionalen Nahrungsmittel möchte ich ernster nehmen. Ich bin der Überzeugung, dass jede Person für sich einen passenden Lösungsansatz finden soll. Auch wenn grosse Veränderungen nicht immer im möglichen finanziellen Rahmen drinnliegen, so kann jede und jeder einen kleinen Beitrag leisten.

Jede einzelne Person kann und soll sich aufraffen -seine Bequemlichkeit einschränken- etwas zu unternehemen. Auch wenn die Wirksamkeit nicht direkt merkbar ist und oft als ein "Tropfen auf den heissen Stein" empfunden wird, sind kleine und grosse Veränderungen nötig.

Susanne Bühler

Donnerstag, 19. Februar 2009

Als ich den gelesen habe, welche Aufgabe wir diese Woche wohl machen dürfen, dachte ich mir scho, was da wohl herauskommen wird. Meine Resultate aus den beiden Befragungen sind eigentlich nicht mal so schlecht. Beim Footprint-Test habe ich einen Wert von 1,7 Planenten und beim Co2-Test einen Wert von 7,5, was somit unter dem schweizer Wert liegt. Zu beginn dachte ich, dass die Ergebnisse gar nicht so schlecht sind. Doch als ich gesehen habe, dass mit meinem Lebensstandart immer noch mehr als 1 Planet benötigt werden, habe ich mir schon ein wenig Gedanken gemacht.

Obwohl ich mich bemühe, eine möglichst umweltfreundlichen Lebensstil zu führen, reicht dies anscheinend immer noch nicht aus. Ich fahre sehr selten Auto, trenne den Abfall, versuche nicht zu lange zu duschen und schalte das Licht immer aus, wenn ich einen Raum verlasse. Ich habe mich dann gefragt, was ich denn noch unternehmen müsste, um wirklich nur die Ressourcen eines Planeten zu verbrauchen.

Wo liegt nun mein Verbesserungspotential? Ganz klar aufgefallen ist mir vorallem, dass ich die Geräte nicht regelmässig ausschalte. Oft denke ich, ich brauche den Computer später noch und stelle ihn auf den Stand-by Modus. Den Radio lasse ich zum Beispiel auch einfach so laufen, ohne dass ich ihn auch wirklich benötige.
In vielen Bereichen habe ich jedoch nur einen geringen Einfluss. Zum Beispiel bei der Wahl des Hauses kann ich im Moment noch nicht viel beitragen. Meine Möglichkeit besteht höchstens darin, meine Eltern darauf aufmerksam zu machen.

Ich denke, dass die Menschen sich dieser Problematik bewusst werden müssen. Leider sind viele Produkte, die Energiesparend, einfach teurer als andere Produkte und sich viele Leute solche Produkte nicht leisten können. Ich finde aber, dass jeder noch so kleine Beitrag, sei es weniger Wasser beim Duschen zu verbrauchen oder Lichter auslöschen beim Verlassen eines Zimmers, zur Umweltschützung beitragen kann. Ich würde mir wünschen, dass die Schweiz sich mehr für erneuerbare Energie einsetzten würde und dass sich das Denken einiger oder vieler Menschen bezüglich Umwelt verändern würde.
Wochenimpuls Punkt 1
Mein Resultat von footprint.ch beträgt 2.0. Dasjenige von umweltbildung.at beträgt 10.2T. Im Vergleich zu anderen Ländern sind meine Resultate immer etwas unter dem Durchschnitt. Allerdings war ich überrascht, wo welches Land im Vergleich lag. Zum Beispiel bei footprint.ch lagen die USA deutlich vorne und die Schweiz im Mittelfeld. Bei den USA war dies zu erwarten, aber bei der Schweiz hätte ich ein anderes Resultat erwartet.Insgesamt gesehen sind meine beiden Ergebnisse sehr ähnlich hoch/tief.Speziell aufgefallen sind mir die zur Verfügung gegebenen Auswahlantworten. Bei footprint.ch musste man detailliertere Angaben machen, wobei bei umweltbildung.at es teilweise nicht möglich war genauere Antwortmöglichkeiten anzugeben.Meine Verbesserungspotenziale liegen klar in der Art wie ich wohne. Da ich in einem recht alten Haus wohne, ist die Isolierung nicht sehr effizient. Dadurch muss mehr geheizt werden um auf eine angenehme Temperatur von 21 Grad zu kommen. Des Weiteren könnte ich meine Duschgewohnheiten reduzieren. Da ich finde, dass das Duschen eine entspannende Wirkung auf mich hat, gehe ich auch schon mal länger unter die Dusche und geniesse es richtig. Das heisst, dass ich weniger lang duschen könnte, wenn ich Wasser und Energie sparen möchte.Ein anderes Verbesserungspotenzial liegt in meinen Konsumgewohnheiten. Ich esse zwar hie und da saisonal, aber häufig greife ich beim Einkauf dann doch nach Produkten, die eigentlich in der Jahreszeit nicht wachsen und deshalb unter künstlichen Bedingungen und Chemikalien gezüchtet werden.

My Footprints in the World

Mein Resultat beim footprint - Test lässt zu wünschen übrig. Ich liege zwar mit 2.2 Planeten knapp unter dem schweizerischen Durchschnitt von 2.9 Planeten, aber da wir nicht zwei Planeten zur Verfügung haben, sollte ich mich noch mehr angagieren. Mit kleinen Dingen, wie Sparlampen, oder auch anderen Haushaltsgeräten, welche Strom und Wasser sparen sollten vermehrt benutzt, eingekauft werden.
Der zweite Test finde ich zwar sinnvoll, aber in meinem Ergebnis heisst, es, dass ich mehr auf ÖV umsteigen sollte, obwohl ich praktisch nur mit ÖV fahre. Einige Ergebnisse konnte ich nicht so beantworten, wie ich das gerne getan hätte. Aber ansonsten hat mir das Ergebnis das gesagt, was ich eigentlich schon weiss. Vermehrt Sparlampen benutzen, Bioprodukte einkaufen und auf Solarenergie umsteigen.
Bei der C=2 - Befragung bin ich besser weggekommen, als bei der footprint - Befragung. Die Befragungen unterscheiden sich insofern, als dass die footrpint - Befragung allgemeiner ist. Viele Fragen sind dort nicht spezifisch auf den CO2 - Gehalt ausgerichtet, sondern auch auf andere umweltschädliche Dinge.
Meine Ergebnisse sind aber doch ziemlich ähnlich, sofern ich das beurteilen kann. Denn die Auswertung unterscheidet sich doch ziemlich stark voneinander.

Noemi Frick

Mittwoch, 18. Februar 2009

Ach ja, Fadrina, mir schwirrte da gerade noch ein Gedanke im Kopf herum:
Warum wird wohl in Indien vielerorts auf den Verzehr von Rindfleisch verzichtet? Kann es wohl sein, dass deine Lieblingstiere bei den Hindus nicht nur aus religiösen, sondern auch aus ökologischen Gründen als heilig gelten? ;-)

Ursina Landolt, LG06Cb


Mein ökologischer Fussabdruck liegt bei 2.3 (Beim CO2 Rechner 7,7t).
Ich denke mir, ich hätte ihn auch ungefähr dort vermutete, etwas unter dem Schweizer Durchschnitt. Eigentlich gab es, ausser was den Fleischkonsum anbelangt, für mich keine Überraschungen. Ich denke mir, ich bin mir meinem Verbesserungspotenzial, aber auch meinen Bemühungen zur Nachhaltigkeit eher bewusst. Den Zusammenhang mit dem Konsum von Fleisch, musste ich deshalb unbedingt ergründen: „Die Produktion von einem Kilogramm Rindfleisch belastet das Klima so stark wie 250 Kilometer Autofahrt. Das hat eine japanische Studie zur Umweltbilanz von Rindern ergeben. Am klimaschädlichsten ist das Methan, das die Tiere bei der Verdauung ausstoßen.“ (http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,495414,00.html)
Ich habe mir anschliessend überlegt, dass man somit grundsätzlich auch aufhören müsste Milchprodukte zu konsumieren, weil die ja auch mit Kühen zusammenhängen, die bei ihrer Verdauung Methan ausstossen. Das finde ich nun etwas übertrieben. Ich bin überzeugt, dass man vieles tun kann und noch mehr tun könnte, um den CO2-Ausstoss zu verringern. Wichtig ist, dass jeder etwas tut. Ich meinerseits könnte und wollte aus Überzeugung zum Beispiel nie auf Fleisch verzichten, da für mich dies zu einer ausgewogenen und gesunden Ernährung einfach dazugehört. Eisen ist zum Beispiel ein wichtiger Bestandteil zur Blutbildung. Hingegen kann ich leicht auf eine Autofahrt verzichten. Ich nehme stattdessen den Zug, das Velo oder gehe zu Fuss. Zudem schaue ich, dass ich für kurze Distanzen nicht mit dem Flugzeug in verreise, zahle vielleicht auch etwas mehr dafür. Ich trenne auch den Abfall, würde behaupten, dass ich jeweils konsequent das Licht lösche, keine Geräte Stand-by laufen lasse und auch nicht unnötig viel heize oder lüfte. Somit denke ich, dass jeder für sich selber entscheiden sollte, wo er ansetzen möchte. Wichtig ist, dass man aber möglichst viel herausholt. Dafür braucht es oft nur ganz kleine Verhaltensänderungen...
F.Denoth

Montag, 16. Februar 2009

Fussabdruck und CO2-Rechner

Uii, was kommt da wohl raus? – Dies waren meine ersten Gedanken beim Anblick dieser Wochenaufgabe. Vielen Menschen haben doch den Eindruck, sie seien gar nicht schlecht bezüglich umweltfreundlichem Lebenstil - wenn sie jedoch genauer hinsehen sieht das Ganze dann aber anders aus.... So habe dann auch ich diesen Fragebogen ausgefüllt und gespannt auf die Ergebnisse gewartet.

Mit meinen Resultaten darf ich eigentlich ganz zufrieden sein: „Nicht schlecht!“, meinte der Fussabdruck-Berechner. Obwohl auch ich einen Lebensstil habe, mit dem der Ressourcenverbrauch nicht nachhaltig zu decken ist. Mit meinem „1,7 Planeten“ liege ich jedoch anscheinend weit unter dem gesamtschweizerischen Durchschnitt von 2,9 Planeten. Auch mein CO2-Verbrauch liegt mehrheitlich im grünen Bereich.

Die Resultate freuen mich natürlich, da ich seit langem versuche, einen einigermassen umweltfreundlichen Lebensstil zu pflegen. Die Abfalltrennung oder das Ausschalten des Lichtes beispielsweise sind für mich grösstenteils selbstverständlich. Auch im Bereich Ernährung und Einkauf mache ich vieles gut. Ein weiteres sehr umweltfreundliches Verhalten ist mein häufiges Benutzen der eigenen Muskelkraft anstelle eines Autos – natürlich verdanke ich dies auch meinem kurzen Schulweg.

Trotzdem haben mir die beiden Befragungen klar aufgezeigt, wo mein Verbesserungspotential liegt: Zum Beispiel das vollständige Ausschalten der Geräte möchte ich mir zu Herzen nehmen.
Bei der Befragung bin ich auch auf viele Bereiche gestossen, auf die ich keinen direkten Einfluss habe. So zum Beispiel die Grösse der Wohnfläche, die Isolierung des Hauses oder das Alter und der Energieverbrauch von Haushaltsgeräten, Boiler, Kochherd usw. Von meinen Eltern weiss ich jedoch, dass sie gerade erst kürzlich aus ökologischen Gründen einen neuen Tiefkühlschrank mit niedrigerem Energieverbrauch gekauft haben. Dies finde ich eine sehr gute Sache, wobei da ebenfalls immer zu bedenken ist, dass auch die Produktion eines neuen Gerätes nicht ohne Energie auskommt.
Eine sehr gute Sache finde ich persönlich seit langem die Wärmepumpe. Leider sind es oft auch finanzielle Aspekte, welche viele Leute von umweltschonenderen Massnahmen abhalten. Meiner Meinung nach sollte jedoch besonders bei der Errichtung von neuen Häusern auf diese Art von Wärmegewinnung gesetzt werden. Auch darauf habe ich jedoch momentan keinen direkten Einfluss. Falls ich jedoch einmal Hausbesitzerin werden sollte will ich solche Verbesserungsmöglichkeiten gerne berücksichtigen.

Ursina Landolt, LG06Cb