Freitag, 20. Februar 2009

Da ich von einigen Mitstudenten schon von ihren Resultaten gehört habe, war ich gespannt, wie meine Resultate aussehen würden. Beim Footprinttest erzielte ich 2.2 Welten. Froh bin ich, dass ich unter dem Durchschnitt der schweizer Bevölkerung liege. Trotzdem hat mich das Resultat zum Nachdenken gebracht. Wie könnte ich es schaffen meinen Verhalten so zu ändern, damit mein Fussabdruck bedeutend kleiner wird? Auch das Resultat im CO2-Test hat mich nicht erfreut. Es ergab 9.2t. Die Resultate sind nicht erfreulich, sie haben mich aber auch nicht wirklich erstaunt.

Die beiden Resultate liegen unter dem schweizerischen Durchschnitt. Bei der CO2-Produktion habe ich aber deutlich schlechter abgeschlossen. Ich sehe den Grund dafür, dass der Energieverbrauch betreffend der Wohnsituation ziemlich stark gewichtet wurde. Allgemein wurden mehr Details gefragt, als auf der Footprintsseite. Einzig in der Ernährung liege ich im klar grünen Bereich.

Wie kann ich mein Verhalten ändern, die Nachhaltigkeit im Bezug auf die Umwelt zu verbessern? Das grösste Hindernis ist wohl meine Wohnsituation. Ein grosser Teil meiner Geräte im Haushalt sind - genau wie das Haus- 18 Jahre alt und dem entsprechend nicht mehr auf dem neusten wissenschaftlichen Stand. Darauf habe ich auch keinen direkten Einfluss. Mein Verbesserungspotenzial sehe ich aber zum Beispiel im Wasserverbrauch. Ich möchte jeden Wasserhan im Haus mit einem Sparaufsatz ausstatten. Auch das Kaufen von biologischen oder vor allem regionalen Nahrungsmittel möchte ich ernster nehmen. Ich bin der Überzeugung, dass jede Person für sich einen passenden Lösungsansatz finden soll. Auch wenn grosse Veränderungen nicht immer im möglichen finanziellen Rahmen drinnliegen, so kann jede und jeder einen kleinen Beitrag leisten.

Jede einzelne Person kann und soll sich aufraffen -seine Bequemlichkeit einschränken- etwas zu unternehemen. Auch wenn die Wirksamkeit nicht direkt merkbar ist und oft als ein "Tropfen auf den heissen Stein" empfunden wird, sind kleine und grosse Veränderungen nötig.

Susanne Bühler

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