Dienstag, 24. Februar 2009

Medienberichte zum Thema "Nachhaltigkeit"

Was dem kleinen Spatz so grosse Sorgen macht (NZZ am Sonntag, 22. Februar 2009, Six Andrea)

Aspekte im Zusammenhang mit nachhaltiger Entwicklung sind in den Medien sehr häufig anzutreffen. So zum Beispiel der Artikel mit dem Titel „Was dem kleinen Spatz so grosse Sorgen macht“. Der Text, der mit einem Vogelbild illustriert ist hat mir wieder einmal bewusst gemacht, dass auch der Grossteil des Tierreiches von der veränderten Lebensweise des Menschen betroffen ist.

Im Artikel wird vom drohenden Verschwinden des Haussperling berichtet. Laut einer kürzlich veröffentlichten Studie seien besonders der Strassenverkehr sowie das nasskalte Wetter Grund für diesen Rückgang. Auch bei uns am Bodensee sei die Zahl der Brutpaare seit 1980 massiv zurückgegangen (um ca. 40%). Experten vermuten, dass auch Nahrungsmangel, Vergiftung durch Abfälle und Elektrosmog zu den Ursachen gehören.

Wie wir wissen, verdrängen wir mit unserer Lebensweise nicht nur Singvögel, sondern auch viele andere Tiere, wie zum Beispiel auch die früher hierzulande anzutreffenden Bären, gegen deren Wiederansiedelung sich viele Menschen wehren.
Die Frage, wie stark der Mensch in die Natur eingreifen soll und darf ist sehr schwierig zu beantworten. Wichtig ist jedoch unser Bewusstsein darüber, dass wir mit unserem Verhalten direkten Einfluss auf das Ökosystem nehmen. Mit einer umweltfreundliche und nachhaltigen Lebensweise kann jeder von uns einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass nicht weitere Tierarten einfach so von der „Bildfläche“ verschwinden.

Wohnhaus mit Energieüberschuss (Tagblatt, 23. Februar 2009, Angelo Zoppet-Betschart)

In Artikel „Wohnhaus mit Energieüberschuss“ wird das erste Mehrfamilienhaus der Schweiz vorgestellt, welches mehr Energie produziert, als es selber benötigt. Könnte dies eine der Lösungen werden, um sich dem Problem des Klimawandels entgegenzusetzen? Ich glaube ja. Aus meiner Sicht ist es zwingend notwendig, dass wir besonders bei neuen Häusern auf Minergie-Standards setzen. Beim besagten Neubau wird überschüssiger Ökostrom und Warmwasser, welches unter anderem durch Sonnenkollektoren gewonnen wird, wird an Nachbargebäude abgegeben. Auch auf meine anfänglichen Bedenken bezüglich Kosten gibt der Autor eine positive Antwort: Diese seien mit ca. 15% nur wenig höher als bei herkömmlichen Bauten. Ich bin überzeugt, dass solche Bauweisen zu Vorbildern für die Zukunft werden könnten!

Ursina Landolt, LG06Cb

3 Kommentare:

  1. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  2. Als ich deine Zusammenfassung zum Thema "Was dem kleinen Spatz so grosse Sorgen macht" gelesen habe, dachte ich wieder, dass wieder andere für unsere Umweltsünden büssen müssen. Wie du zum Schluss geschrieben hast, ist es wichtig, dass sich die Menschen bewusst werden, dass sie mit ihrem Verhalten direkt Einfluss auf das Ökosystem nehmen. Darum ist es umso wichtiger, dass jeder Mensch seinen Beitrag zu einer umweltfreundlichen Lebensweise beiträgt - auch wenn er nur so klein ist.

    Petra Mauchle, LG 06dC

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  3. Liebe Ursina
    Da hast du aber einen spannenden Artikel gefunden =) Ich war ziemlich erstaunt über diese neue Bauweise! Jedoch bin ich derselben Meinung wie du. Ich denke, dass durch die Verwendung solchen Sonnenkollektoeren dem Klimawandel entgegen gewirkt werden kann. Wenn diese Sonnenkolletoren nicht so teuer wären, würden sich sicherlich noch einige Menschen derer bedienen! Tja das müsste man dem Bund und Kanton mal vorschlagen...
    Liebe Grüsse
    Jessica Zisette
    LG06Cd

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