Donnerstag, 26. Februar 2009

Zeitungsberichte zum Thema Nachhaltigkeit

Ich habe mich für zwei Berichte aus dem St.Galler Tagblatt entschieden, welche aus der Region stammen. Es erscheint mir wichtig, die Geschehnisse und Fortschritte in der Umgebung regelmässig zu verfolgen. Gibt es Vorkommnisse, welche zu unterstützen möglich sind, oder gibt es Berichte, die einen zu einem kleinen Schimmer Optimismus in der pessimistisch angehauchten Nachhaltigkeitsfrage verhelfen?

Elektrizität vom Scheunendach (St.Galler Tagblatt, 24.Feb.08, S.37)
Der Text handelt von einem Referat des Präsidenten der Bäuerlichen Vereinigung. Der Referent macht sich für Solarkolektoren auf dem Scheunendach stark. Er selbst, wohnhaft im Thurgau, nutzt vorbildlich seit bald einem Jahr Sonnenenergie und liefert damit Strom ins öffentliche Netz. Die einzige Hemmung für diese Energiegewinnung beschreibt er in den hohen Kosten. Zwar unterstützen Energieförderprogramme vom Bund und Kanton die neue Technik, doch sind die bereitgestellten Kredite bereits ausgeschöpft. Trotzdem bleibt Hoffnung, dass die Preise weiter sinken werden.

Windkraft im Wohnquartier (St.Galler Tagblatt, 25.Feb.08, S.23)
In Horn werden von zwei Piloten lautlose Windkraft-Rotorblätter entwickelt. Diese beginnen bei geringstem Wind zu drehen und brauchen keine Anlaufhilfen wie herkömmliche H-Rotoren. Wegen der Lautlosigkeit und der leichten Drehfähigkeit eignen sich die "Windräder" gut für Wohngebiete. Derzeit kooperieren die beiden Hersteller mit einer Firma, die geeignete Generatoren produziert, die die Windkraft in elektrische Energie umwandeln. Gerechnet wird mit einem Markteintritt in 2010.

Ich bin der Meinung, dass diese beiden Berichte zeigen: Nachhaltiges Denken ist in unserer Umgebung sehr wohl vorhanden und wird auch praktiziert. Von motivierten und handelnden Menschen zu hören, die vorwärts denken und aktiv ihren Beitrag leisen, erfreuen mich. Da mir die Nutzung von Sonnenenergie und Windkraft als überaus sinnvoll und vielversprechend erscheint, hoffe ich, dass sich die Preis, die dafür verlangt werden, bald senken. Dies scheint auch gar nicht so abwegig, wenn man zum Beispiel den Verlauf der fortscheitenden Technik und Preisvergünstigung des Computers betrachtet. Bleibt also die Hoffnung und die Motivation etwas beizutragen.

Susanne Bühler 06Cd

3 Kommentare:

  1. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

    AntwortenLöschen
  2. Ich teile die Hoffnung mit Dir. Leider habe ich auch schon oft mitbekommen, dass wenn sich die Menschen durchringen konnten, die Veränderungen anzunehmen, die Kosten ausschlaggebend sind für den defintiven Entscheid, was ich - besonders als Studentin - schon verstehen kann. Trotzdem hoffe ich, dass sich noch mehr Leute zukünftig überwinden können, entweder ein bisschen etwas zu investieren oder den manchmal vorhandenen Mehraufwand in Kauf nehmen. Ich fände die Idee mit der Windkraft sehr gut.
    sabrina hungerbühler, lg06fg

    AntwortenLöschen
  3. Hallo Susanne.
    Ein wirklich interessanter Artikel, der neue Möglichkeiten offenbart. Der Finanzielle Aspekt wäre bei mir ebenfalls ein Grund, um bei der alten Variante zu bleiben. So ist es leider noch bei vielen weiteren Dingen, die die Nachhaltigkeit fördern, wie wir das zum Beispiel bei den Wasserstoff-Autos sehen können. Eine ähnliche Entwicklung, wie sie sich bei den elektronischen Medien entwickelt hat, wäre wirklich sehr wünschenswert. Gruss, Franziska Hohl

    AntwortenLöschen