Mittwoch, 18. Februar 2009
Mein ökologischer Fussabdruck liegt bei 2.3 (Beim CO2 Rechner 7,7t).
Ich denke mir, ich hätte ihn auch ungefähr dort vermutete, etwas unter dem Schweizer Durchschnitt. Eigentlich gab es, ausser was den Fleischkonsum anbelangt, für mich keine Überraschungen. Ich denke mir, ich bin mir meinem Verbesserungspotenzial, aber auch meinen Bemühungen zur Nachhaltigkeit eher bewusst. Den Zusammenhang mit dem Konsum von Fleisch, musste ich deshalb unbedingt ergründen: „Die Produktion von einem Kilogramm Rindfleisch belastet das Klima so stark wie 250 Kilometer Autofahrt. Das hat eine japanische Studie zur Umweltbilanz von Rindern ergeben. Am klimaschädlichsten ist das Methan, das die Tiere bei der Verdauung ausstoßen.“ (http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,495414,00.html)
Ich habe mir anschliessend überlegt, dass man somit grundsätzlich auch aufhören müsste Milchprodukte zu konsumieren, weil die ja auch mit Kühen zusammenhängen, die bei ihrer Verdauung Methan ausstossen. Das finde ich nun etwas übertrieben. Ich bin überzeugt, dass man vieles tun kann und noch mehr tun könnte, um den CO2-Ausstoss zu verringern. Wichtig ist, dass jeder etwas tut. Ich meinerseits könnte und wollte aus Überzeugung zum Beispiel nie auf Fleisch verzichten, da für mich dies zu einer ausgewogenen und gesunden Ernährung einfach dazugehört. Eisen ist zum Beispiel ein wichtiger Bestandteil zur Blutbildung. Hingegen kann ich leicht auf eine Autofahrt verzichten. Ich nehme stattdessen den Zug, das Velo oder gehe zu Fuss. Zudem schaue ich, dass ich für kurze Distanzen nicht mit dem Flugzeug in verreise, zahle vielleicht auch etwas mehr dafür. Ich trenne auch den Abfall, würde behaupten, dass ich jeweils konsequent das Licht lösche, keine Geräte Stand-by laufen lasse und auch nicht unnötig viel heize oder lüfte. Somit denke ich, dass jeder für sich selber entscheiden sollte, wo er ansetzen möchte. Wichtig ist, dass man aber möglichst viel herausholt. Dafür braucht es oft nur ganz kleine Verhaltensänderungen...
F.Denoth
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Ja das mit dem Fleisch hat mich auch beschäftigt. Irgendwie hatte ich auch das Gefühl, dass Fleischfresserchen bei den Testen schlechter ausfallen. Um was für eine Spannweite es sich jedoch handelt, sieht man leider nicht.
AntwortenLöschenDass eine Kuh viel Energie verbraucht wusste ich, aber dass sie soviel CO2 bzw. Methan ausstösst??? Ich esse auch Fleisch, achte aber darauf, dass die Tiere die auf meinem Teller landen aus biologischer Haltung und aus der Region sind. Klar furzen auch biologische Rindviecher, aber der Transportweg (der wahrscheinlich in der CO2-Berechnung auch noch ins Gewicht fällt) fällt weg.
Dass jeder etwas (bis ganz viel) zu unserer weiteren Erhaltung beitragen soll, finde ich auch. Schliesslich wollen wir unsere Erde ja noch ein wenig behalten und erhalten.
Jaja, die Kühe...
AntwortenLöschenOkey, danke für das Nachforschen – in dem Fall war es wirklich nicht ganz falsch, dass ich die Kühe als „nicht zu unterschätzende Umweltsünder“ bezeichnet hatte! Übrigens – noch was zu unserer kürzlichen Diskussion: vielleicht ist bei der Kategorie „Fleischkonsum“ auch der durch Traktoren erzeugte Feinstaub miteinberechnet... Anscheinend tragen landwirtschaftliche Fahrzeuge mit ihren Emissionen wesentlich zur Umweltverschmutzung bei. Zu guter Letzt muss ich aber trotzdem zugeben, dass auch ich trotz allem nicht auf Milch, Fleisch und andere Produkte des Bauernhofes verzichten möchte!
Also, liebe Fadrina! Wenn du auch in Zukunft ohne schlechtes Gewissen Fleisch essen möchtest: Kläre ab, ob die Landwirte deines „Fleisch-Einzugsgebietes“ bereits neuere Traktoren besitzen. Diese werden heute anscheinend bei der Herstellung meist mit Partikelfiltern ausgerüstet. Bezüglich Methanausstossung der Kühe – na da kann ich dich leider auch nicht beruhigen...
☺
Ursina Landolt, LG06Cb
Dein Eintrag hat mich gerade sehr angesprochen und ich kann mich hier nur anschliessen. Mich haben die Ergebnisse vor allem bei den Konsumgütern auch sehr verwundert.
AntwortenLöschenFür mich ist Fleisch auch ein wichtiger Bestandteil meiner Ernährung. Ich esse es zwar nicht im Überfluss, aber dennoch liess es den Co2 Ausstoss ziemlich ansteigen. Darauf zu verzichten kommt mir aber nicht in den Sinn. Und wäre dies wirklich besser? Es kämen dann eher noch andere Natur belastende Probleme auf. Meiner Meinung nach sollte man besser bei der Herstellung beginnen und dort umweltfreundliche Änderungen vornehmen.
Ein guter Anfang für uns als Konsumenten ist bestimmt, darauf zu achten woher das Fleisch kommt.
Doch mach dir da nicht zu viele Gedanken und iss genüsslich weiter ;-). Guten Appetit.
Sandra Ziegler, LG06Ge
Hey du!
AntwortenLöschenUiuiui, du hast ja wieder nachgeforscht. Das mit dem Rinderfleisch wusste ich auch nicht so genau, aber deine heilige Kuh, die brauchst du schon;) Auch ich möchte nicht auf Fleisch verzichten. Ich muss aber nicht gerade jeden Tag wie ein Fleischtiger Fleisch verzehren. Etwas Feines ist doch immer gut. Findest du nicht auch? ;)
Na dann bin ich noch mehr für Kalbfleisch! Die kleinen Viecher haben sicher einen geringeren Methanausstoss und schmecken eh besser...
AntwortenLöschenAber witzig, was für Studien da gemacht werden und was man da vergleicht... Wie viel CO2 Ausstoss hat wohl die Studie verursacht? ;-)
Wow, das mit dem Fleisch war mir gar nicht bewusst. Ich wusste zwar, dass die Produktion von Fleisch viel Energie verbraucht, aber so viel, war ein kleiner Schock für mich. Da kann ich ja sogar noch viel mehr für die Umwelt tun, als ich bis jetzt schon getan habe.
AntwortenLöschenAuch ich finde es gut, wenn man im Kleinen anfängt aber eigentlich ist der Umwelt damit noch nicht wirklich geholfen. Es müsste schon im grösseren Stil etwas unternommen werden. Aber da man bekanntlich nur für sich selber sprechen kann, soll man auch im Kleinen beginnen. Du machst das also prima Fadrina. ;-)
Ja Fadrina, du hast recht, oft fängt es im Kleinen an. Leider haben dies viele Menschen noch nicht begriffen und denken, dass man nur im Grossen etwas für die Umwelt tun kann. Leider....!
AntwortenLöschenDeine Recherche über das Fleisch hat mich ein wenig geschockt. Ich war mir nicht bewusst, dass so viel Energie für die Fleischproduktion verwendet wird. Ich glaube, ich muss meinen Fleischkonsum ein bisschen reduzieren...
Petra Mauchle LG06Cd