Mittwoch, 18. März 2009

Mittwoch, 18. März

Spaziergang zum Biotop

Letzten Sonntag fragte mich mein Vater, ob ich nicht Lust hätte, mit ihm wieder mal ins Biotop Espel zu gehen. Ich war schon sehr lange nicht mehr dort und darum dachte ich mir, "warum nicht"! Gleichzeitig konnte ich diesen Spaziergang gut für meine Blogarbeit gebrauchen:-).

Das letzte Mal, als ich dort war, war vor ungefähr 3 Jahren. Darum war ich umso mehr gespannt, was mich dort erwartete. Und tatsächlich sah das Biotop ganz anders aus, als ich es in Erinnerung hatte. Da das Biotop an einem schattigen Ort liegt, gab es noch ganz viel Schnee. Das Wasser war beinahe bis zum Grund gefroren. Ich war sehr überrascht, so viel Schnee und Eis dort anzutreffen. Bei uns im Dorf kann man beinahe kein Schnee mehr sehen, weil es schon zu warm ist. An diesem Ort kam man sich wie in einem Märchen vor.
Um mit mehreren Sinnen wahrnehmen zu können, habe ich die Augen geschlossen. Ich habe den Geruch des Biotops in mich aufgesaugt und es hat ganz speziell gerochen. Noch nicht nach Frühling, sondern wirklich noch nach Winter. Ich konnte auch noch keine grossen Geräusche ausmachen. Die Vögel sind noch nicht beim Biotop angekommen.

Als ich so da stand mit geschlossenen Augen, fühlte ich mich sehr wohl, befreit und unheimlich glücklich. Diese frische Luft hat mir unheimlich gut getan. Ich habe mir dann so überlegt, was wäre, wenn ich in einer riesen Stadt leben würde und es diese frische Luft nicht mehr geben würde? Ich könnte es mir nicht vorstellen...! Es ist mir unheimlich wichtig, diesen unberührten Platz so zu erhalten, wie er ist. Ich muss gestehen, dass ich nicht sehr oft an der frischen Luft bin. Bleibe gerne zu Hause... doch dieser Spaziergang hat mir wieder mal gezeigt, wie gut es meiner Seele tut, an die frische Luft zu gehen und in Stille die Natur geniessen zu können.

Petra Mauchle LG06d/C

1 Kommentar:

  1. Hey Petra
    Das tönt ja wirklich sehr romantisch!
    Und wieder einmal hat sich meine Theorie bestätigt. Die Natur bringt die schönsten Farben, Formen, Geräusche und Gerüche hervor! Leider auch die hässlichsten aber das ist ja jetzt nicht unser Thema!
    Auch ich kann in der Natur, in Wildhaus, am besten auftanken. Es tut einfach gut, wenn man mal von allem Modernen abgeschnitten ist und sich mal wieder richtig konzentrieren kann.
    Noemi Frick LG 06 C

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