Ich habe den ganzen Tag an der Bachelorarbeit gearbeitet und das Bedürfnis nach frischer Luft ist stetig gestiegen. In meine Turnschuhe geschlüpft und die Jacke gepackt bin ich nun unterwegs in den nahe gelegenen Wald. Frischer Abendwind streicht um mein Gesicht und durchkämmt meine Haare. Vereinzelt höre ich Vogelstimmen und in der Ferne höre ich die Steinach rauschen. Ich atme tief durch. Es riecht nach Frühling. Ich fühle mich gut. Schon sehe ich den Wald, der sich langsam wieder zu einem dichten Grün entwickelt. Ich bin zufrieden mit meiner heutigen Arbeit und geniesse nun die Ruhe, die sich immer mehr von der Umgebung auf mich überträgt. Diese Stille beruhigt und gibt Geborgenheit. Ich habe Zeit nachzudenken und gleichzeitig auch von den täglichen Problemen Abstand zu nehmen. Die Natur hat ihre eigenen Regeln und alltäglichen Zwänge und Vorschriften verlieren ihren Wert. Ich fühle mich frei von Einschränkungen und Zurechtweisungen. Das Gefühl nur ein kleiner Teil des Ganzen zu sein, lässt mir meine Sorgen aus dem Alltag kleiner erscheinen und manchmal sogar vergessen.
Die Natur kann Kraft oder einfach nur Freude schenken und Staunen verursachen. Bei mir hat vor allem das Staunen Einfluss auf mein Verhalten bezüglich nachhaltiger Zukunft. Ich möchte nicht, dass diese Wunder der Natur, kaputt gehen oder verschwinden.
In unserer Zeit, in der Schnelligkeit und Stress immer mehr forciert wird, sind Orte der Ruhe sehr wichtig. Der Lebensstandard in Städten steigt, sobald es Grünbereiche (Natur) in der Nähe gibt, welche leicht zu erreichen sind. Das zeigt, wie wichtig uns die Natur ist. Und dazu will ich / sollen wir Sorge tragen.
Susanne Bühler 06Cd
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Hallo Susanne
AntwortenLöschenAuch ich bin der Meinung, dass solche Orte eine wichtige Ressource für die Psychohygiene darstellen. Daher ist es aus meiner Sicht unbedingt notwendig, solche Gebiete zu erhalten, denn sie sind durch nichts zu ersetzen.
Du hast geschrieben, dass der Lebensstandard in einer Stadt steigt, sobald sich eine Grünfläche in der Nähe befindet. Ich denke, dass es immer mehr solcher Grünflächen geben wird und sehe darin eine Art Bedrohung, denn oftmals sind solche Orte künstlich angelegte Parks. Deshalb bin ich der Meinung, dass eine wild gewachsene Waldfläche, vor allem für Kinder, wertvoller ist als ein solcher Park.
Liebe Frau Bühler
AntwortenLöschenIch hoffe Sie, müssen nicht mehr viel an Ihrer Bachelorarbeit arbeiten und Sie haben mehr Zeit um die Natur zu geniessen. Wie Sie gesehen haben steht ja der Frühling vor der Türe. Mich lockt der Frühling schon die ganze Woche nach draussen. Es ist wohl die biologische Uhr, die die Menschen nach draussen lockt und sie die Sonne geniessen lässt. Liebe Frau Bühler ich wünsche Ihnen viel Sonnenschein in dieser Woche und das sie die Sonne auch geniessen können. Ich werde Sie nächste Woche nochmals auf Ihre Blogs ansprechen. Ich möchte mit Ihnen noch einige Details Ihrer Blogs besprechen. Wären Sie mit einem Kaffee am Montagmorgen einverstanden?
Mit herzlichen Grüssen
Georg
Liebe Susanne...
AntwortenLöschenIch finde deinen Bericht sehr gut. Du sprichst mir aus dem Herzen =) Nei, geraden in stressigen Zeiten ist das Abschalten besonders wichtig. Dafür eignet sich die Natur wunderbar. So einfach und simpel kann man dort am besten Energie für den Alltag tanken; sei dies am Meer, in den Bergen oder im Wald...
Liebe Grüsse Patricia
Deine Schilderung ist sehr spannend und interessant. Wie du das so erzählst, kann man es doch gerade nachempfinden, wie du dich erholt hast vom Alltag. Sehr spannend, wie du die Erholung in Form eines Spazierganges so realistisch schilderst.
AntwortenLöschenDie Natur ist und sollte für uns Menschen immer zentral bleiben und nachhaltig geschützt werden, damit solche erholsame Momente in Zukunft noch in nächster Umgebung möglich sind. Verbunden mit der Natur zu sein, das ist doch etwas sehr schönes.